Winterheimatabend in Lauterbach

Die Trachtengruppe hat am Winterheimatabend in Lauterbach mitgewirkt. Neben der Mitwirkung bei den Tänzen ist Fritz Wöhrle (Metzger) als Hochzeitsläder aufgetreten und zum Schluß gab es noch den Schwank "Die Ehescheidung". Mitgewirkt haben Fritz Wöhrle (Metzger), Klaus Schwer, Wolfgang Blum und Eva
Laumann. Beide Programmpunkte kamen außerordentlich gut an.
Die Lachmuskeln der Gäste wurden arg strapaziert. Gut so!

Hier geht´s zum Bericht des Schwarzwälder Boten!

Wir trauern um unser langjähriges Mitglied Hans Hopp

Hans Hopp in seiner Paraderolle als Herzog von Württemberg. Links seine Frau Christel Hopp als Herzogin. Das Foto entstand beim Jubiläumsspiel 2005. Foto: Fritz Gebauer

Zum Pressebericht des Offenburger Tageblatt...

Nachruf
Der Historische Verein Hornberg e.V. trauert um sein
Ehrenmitglied
Hans Hopp
Hans war über 40 Jahre Mitglied in unserem Verein.
Im Hornberger Schießen war der Herzog von Württemberg
s
eine Rolle, die er mit viel Leidenschaft über Jahrzehnte spielte.
Weiter half er stets bei der Pflege und Erneuerung der Grünanlagen in unserer Freilichtbühne. Wir danken ihm herzlich für seine langjährige Treue und Unterstützung.

Seine fröhliche, gesellige und charmante Art werden wir vermissen.Seinen Angehörigen gilt unsere ganze Anteilnahme.

Alte Hasen ganz jung: Ehrungen beim Hornberger Schießen

Tolle Jugendarbeit beim Historischen Verein: Der Vorstand, vertreten durch Bärbel Ketterer und Fritz Wöhrle, freute sich riesig, dass er vier junge Mitspieler für ihre zehnjährige Mitgliedschaft ehren durfte - obwohl man fast hätte Zweifel bekommen können, dass die überhaupt schon so alt sind. Unsere jungen, alten Hasen, bekannt aus Märchen und Hornberger Schießen, sind: Emily und Konstantin Wöhrle, Anna Ketterer und Fabian Bonath. Herzlichen Glückwunsch!

Foto: Ingrid Kegel

Alle lieben Binne (und den neuen Bärenwirt Thomas W.) - auch unsere Gäste aus Bischwiller

Bei der zweitletzten Vorstellung in diesem Jahr gab es nicht nur zwei Premieren. Auch die Theaterkollegen aus unserer Partnerstadt Bischwiller waren als fachkundige (und begeisterte) Zuschauer vor Ort. Die Presse berichtet hierzu.

Der unbestrittene Star der Aufführung war jedoch Bille, der für richtige Schlagzeilen sorgte: hier und hier.

Da ging der erstmalige Auftritt von Thomas Weißer als Bärenwirt fast unter - aber uns ist es nicht entgangen.

Fotos: Ingrid Kegel

Bericht des Stadtanzeigers aus Stuttgart zum "Hornberger Schießen"

Zum Bericht gelangen Sie hier.

Musicalabend 2015

Den Bericht aus dem Offenburger Tagblatt gibt's hier.

Sweeney Todd, der teuflische Barbier - Ein Rückblick

Rund 3000 begeisterte Zuschauer sahen die sechs, vom Wetter begünstigte Aufführungen, des rachelüsternen Barbiers. Das Publikum wurde durch die Kostüme und der dazu passenden Musik in eine andere Zeit versetzt. Die angedeutete  Darstellung der Vergewaltigung, sowie die durch Rotlicht bestrahlten Hinrichtungen im Barbierladen und der Schlussszene entschärften die Grausamkeit der Geschehnisse und regte die Phantasie der Betrachter an. Lang anhaltender Schlussapplaus bei allen Aufführungen war der Dank des Publikums für eine kurzweilige, aber auch mit lustigen Passagen versehene Inszenierung, bei der alle Akteure mit Spiellaune und Talent glänzten. All dies wurde auch lobend in der Presse erwähnt, dazu passend ein Auszug aus dem Bericht des " Schwarzwälder Boten" zum Abschluss der Saison

Nicht wenige der Spieler auf der Hornberger Freilichtbühne sind inzwischen "alte Hasen" mit vielen Jahren Bühnenerfahrung. Und immer wieder gesellen sich auch neue, talentierte junge Leute hinzu. Spielleiter Gebhard Kienzler ist unablässig bemüht, qualitativ hochwertige Inszenierungen abzuliefern und das gelingt ihm auch. Die Spiele und Spieler haben durchweg Niveau und immer ist auch der musikalische Background erstklassig. Zuschauer aus nah und fern äußerten sich positiv über das Hornberger Bühnen-Geschehen, das mit "Sweeney Todd" einen neuen Höhepunkt verzeichnen durfte.

Den vollständigen Artikel gibt's hier.

Sweeney Todd - Offenburger Tageblatt zur Premiere

Sweeney Todd, der teuflische Barbier: Premiere

Fotos: Ingrid Kegel

Das Familienstück 2016: Michel aus Lönneberga

Traditionell lässt das Märchenteam bei der letzten Vorstellung die Katze aus dem Sack: Welches Stück wird in der kommenden Saison aufgeführt? Freut euch mit uns auf die Streiche von Michel, dem kleinen Lausejunge aus der Feder von Astrid Lindgren!

 

Das Ensemble von "Sweeney Todd"

"DANKE!" und Rückblick auf die Märchensaison 2015

Ganz herzlichen Dank vom Märchen-Team des Historischen Vereins Hornberg für den überwältigenden Zuspruch zu „Ariella, die kleine Meerjungfrau“. Wir hoffen, wir konnten euch wieder zwei Stunden lang im Storenwald in eine Zauberwelt entführen. Auch uns hat „Ariella“ wieder eine Menge gegeben und viele kleine Begebenheiten, die uns in Erinnerung bleiben werden, z.B.

Die bangen Blicke zum Himmel vor der Premiere, die wir dann doch (fast) trocken spielen konnten

Das wundervolle Feuerwerk an der Nacht der Lichter, unterlegt mit bewegender Musik (Nochmals ein herzliches DANKE an die Pyrotechniker um Dieter Bartel und das Technik-Team)

Die Affenhitze, wenn bei den Nachmittagsvorstellungen die Sonne voll auf die Bühne knallt und nicht nur, aber vor allem unsere beiden Darsteller des Hunds Filou (Jamie Sauter und Niklas Bossert) fast zerfließen

Die Aufführung mit Übersetzung in Gehörlosensprache, für die unter anderem zwei gehörlose Kinder aus Bremen (!) mit ihren Eltern angereist sind

Der Bub, der so fasziniert von unserer Julia in ihrer Rolle als Ariella war, dass er sie später mal heiraten möchte

Das durch Sekt inspirierte, fröhliche Damen-Trio, das sich mit praktisch jedem Schauspieler hat ablichten lassen

Unsere Treusten der Treuen: Die Doppelt-, Dreifach-, x-fachbesucher

Die Gewitternacht während der zweitletzen Vorstellung, bei der rund herum die Blitze zuckten wie bestellt und dennoch kein Tropfen fiel

Die stehenden Ovationen bei der wiederum ausverkauften Derniere, die auch einen würdigen Rahmen bildeten für die Verabschiedung unseres Regie Dream-teams Angelika Rapp und Margot Lang nach 14 Jahren erfolgreicher Regiearbeit:

Am Ende einer tollen Märchensaison, in der wir verblüffend selten bange Blicke aufs Wetter werfen mussten, konnte sich der Himmel aber dann doch die eine oder andere verschämte Träne nicht verdrücken, als die Märchenspielleiter-Legende Angelika Rapp zusammen mit ihrer kongenialen Mitstreiterin Margot Lang die Ovationen auf der ausverkauften Erwin-Leisinger-Bühne entgegennehmen durften. Sowohl die Vorstände des Historischen Vereins Hornberg, Jürgen Schaumann und Fritz Wöhrle, als auch der extra angereiste Ehrenvorsitzende des Landesverbands der Amateurtheater, Rolf Wenhardt, machten in ihren Dankesreden klar, dass man diese Leistung mit „16 Jahren prominenter Mitspieler (plus Auftritte in „ihren eigenen“ Stücken)“ und „14 Jahre Spielleitung des Märchens“ nur unzureichend beschreiben und schon gar nicht angemessen würdigen kann. Wir verdanken Angelika Rapp und Margot Lang sehr viel: Nicht nur die an die 90.000 großen und kleinen, verzauberten Zuschauer, denen sie viele Stunden Abtauchen in eine Märchenwelt ermöglicht haben. Ganz zu schweigen von den vielen Darstellern, die Angelika aktiv für die Bühne angeworben und denen sie es erlaubt hat, ein wenig länger nicht erwachsen zu werden.

Als nach dem Ende des letzten Stücks der letzte Applaus verklungen, die letzten Autogrammkarten unterschrieben und die Kulisse final abgebaut war, traf sich das Märchenteam (Spielleitung, Ensemble, Technik und Helfer) im Schloss-Hotel Hornberg zum Ausklang der Saison. Zerrissen zwischen Wehmut und Spielfreude zogen die Darsteller noch einmal alle Register, um in einer Melange einen Teil der Figuren, die Angelika und Margot auf die Bühne gebracht hatten, noch einmal für sie lebendig werden zu lassen: Pippi Langstrumpf und Herr Nilsson, der Räuber Hotzenplotz, natürlich gehört da auch ein ordentlicher Prinz dazu, auch Ariella, die kleine Meerjungfrau war noch einmal aus den Tiefen des Storenwalds aufgetaucht, das Biest und sein Hofstaat, die Bremer Stadtmusikanten, Till Eulenspiegel und Pina, … und natürlich die legendären Kaffeetanten. Sie alle gaben sich ein Stelldichein und wollten auf ihre Weise DANKE sagen. Damit der Erinnerung ihres Herzens optisch noch ein wenig auf die Sprünge geholfen werden kann, hat sich unsere Fotografin Ingrid Kegel sehr viel Mühe mit einem Fotobuch gemacht, in dem alle von Angelika Rapp und Margot Lang inszenierten Stücke reich bebildert enthalten sind. Bei aller Wehmut über dieses Ende einer Ära gilt im wahrsten Sinne des Wortes: GOTT SEI DANK, dass sie uns auch weiterhin erhalten bleiben, wenn auch nicht mehr in ganz so prominenter Funktion – aber sie gehören einfach zu uns, ihrer Märchenfamilie.

Zum Abschied hat der Schwarzwälder Bote auch ein tolles Portrait verfasst.

Und Artikel zur Verabschiedung findet ihr im Schwarzwälder Boten und dem Offenburger Tageblatt.

Und auch Andreas Nicoletta bekam noch einmal ein verdientes Dankeschön: In alter Verbundenheit zu Angelika Rapp hatte er sich noch einmal für die tragende Rolle der Krabbe Sebastian motivieren lassen. Außerdem hatte er den Großteil des fantastischen Bühnenbilds erstellt. Aber so ganz aufgegeben haben wir die Hoffnung noch nicht, dass er uns vielleicht doch erhalten bleibt, vielleicht in einer weniger aufwändigen Rolle. Wäre doch zu schade, wenn ein solches Talent einfach brach liegen würde …

Schließlich wurde das Regiezepter an Gilia Skop übergeben. Sie wird 2016 „Michel aus Lönneberga“ inszenieren. Unterstützt wird sie von Marvin Polomski – und natürlich mit ganzem Herzen von ihrem Ensemble, dem Technik-Team und allen Helfern und Unterstützern des Historischen Vereins Hornberg. Danke Gilia, dass du das mit uns stemmen willst!!!

Außerdem ließ es sich das Märchen-Ensemble um Obfrau Nathalie Braitsch nicht nehmen, sich von unserer langjährigen Lebensversicherung, sprich Souffleuse, Sabine Seifritz ganz herzlich zu verabschieden – auch hier mit einem dankbaren und einem weinenden Auge.

Jubiläumsspiel "60 Jahre Hornberger Schießen"

Fotos: Ingrid Kegel

Matthias Breithaupt Titel-Model

Es ist schon was Besonderes, wenn ein Mitglied unseres Ensembles für die Titelseite einer Theaterfachzeitschrift ausgewählt wird. Matthias Breithaupt aus dem Märchenensemble hat als Räuber Hotzenplotz so ein rundes Bild abgeliefert, dass er es auf das Titelbild von "Freilichtbühne Aktuell" geschafft hat.

Ariella-Aufführung mit Gebärdensprachenübersetzung

Fotos: Ingrid Kegel

Ariella-Kostümtag

Bilder: Ingrid Kegel

Sweeney Todd: Impressionen von den Proben

Fotos: Ingrid Kegel

Premierebericht des Schwarwälder Boten

Von Fritz Gebauer

Hornberg. Bis zum Samstagnachmittag musste das Märchenteam noch zittern: Das Wetter sah nicht gut aus. Dann die erlösende Nachricht auf der Internetseite des Historischen Vereins: Wir spielen. Darsteller und Zuschauer erlebten auf der Hornberger Freilichtbühne ein farbenprächtiges Spiel, letztmalig unter der Regie von Angelika Rapp.

Dass bei »Ariella« viel Wasser mit im Spiel ist, dürfte jedem klar sein, der das wunderbare Märchen über die Meerjungfrau kennt. Deshalb schien es auch beinahe selbstverständlich, dass die Premiere von »Ariella, der kleinen Meerjungfrau « etwas Regen abbekam. Jedoch konnte das die Märchenfreunde nicht abhalten und wer gekommen war, musste es nicht bereuen. Farbenprächtig, wie selten ein Stück zuvor, zeigten sich Bühnenbild und Kostüme, die Mitwirkenden spielten durchweg großartig und mit sehr viel Routine und das Märchen von Hans Christian Andersen, hier in einer Bühnenfassung von Walter Edelmann, faszinierte die rund 500 Zuschauer und nahm sie von Anfang bis Ende gefangen. Mit Esprit und Humor hatte Gilia Skop die Besucher im Rund der Bühne herzlich willkommen geheißen und ihnen »eine zauberhafte Aufführung « angekündigt. Und sie hatte nicht zu viel versprochen, wie sich sehr schnell herausstellte, denn was Spielleiterin Angelika Rapp und ihre Truppe nun auf die »Bretter« zauberten, war ganz einfach Extraklasse und Laienspiel in Perfektion. Über den Inhalt des Märchens »Ariella, die kleine Meerjungfrau« und über Spielleiterin Angelika Rapp und ihr Team war im Vorlfeld bereits mehrfach im SchwaBo berichtet worden. Das hatte neugierig gemacht, so dass trotz Regenwetters überraschend viele Besucher gekommen waren. Nun werden auch die Mundpropaganda und die Bilder im SchwaBo dafür sorgen, dass auch die Folgeveranstaltungen gut besucht sein dürften. Längst hat die Hornberger Freilichtbühne sich einen Namen gemacht und ist bekannt für sehenswerte Aufführungen. »Ariella« setzt diese Tradition fort und dürfte mit zu den besten Stücken gehören, die hier zur Aufführung kamen. Tausende von Kindern und Erwachsenen erlebten im Storenwald herrliche Spiele und das soll auch in Zukunft so bleiben, meinen die  Verantwortlichen. Ein Wermutstropfen ist allerdings, dass Angelika Rapp, bewährte und höchst engagierte Spielleiterin der Märchenabteilung, am Ende der Saison aufhört. Fritz Wöhrle vom Vorstand des Historischen Vereins bestätigte im Anschluss an das Spiel diesen Sachverhalt und sprach mit Worten höchster Anerkennung vom Wirken und der Leistung von Angelika Rapp (wir werden noch ausführlich berichten).

Impressionen von der "Ariella"-Premiere

Fotos: Ingrid Kegel

Das Team von "Ariella, die kleine Meerjungfrau"

Ariella, die kleine Meerjungfrau

Nach einem Märchen von Hans Christian Andersen,

bearbeitet für die Bühne von Walter Edelmann

Regie:                            Angelika Rapp

Regieassistenz:              Gilia Skop

 

Ariella:                          Julia Presti, Melissa Storz               

Dreizack:                      Jörg Fehrenbacher, Carsten Finke

Bastian:                        Andreas Nicoletta

Fabian:                         Jonas Boye, Moritz Wöhrle

Motzke:                        Tobias Bossert, Adrian Pfister

Meerhexe:                     Nathalie Braitsch, Maria Presti

Vanessa:                       Daniela und Sarah Meier       

Muräne 1:                     Anke Ketterer,  Gilia Skop

Muräne 2:                     Anke Ketterer, Sujin

Großmutter:                   Inken Füssel, Petra Strobel

Nixe 1:                          Katja Bonath

Nixe 2:                          Gjestina Istrefaj, Daniela Meier

Nixe 3:                          Marie Bonath, Emely Meier

Nixe 4:                          Kim Obert, Maya Ottelinger

Nixe 5:                          Anna Ketterer, Louana Sharma

Kofferfische:                  Verena Jauch, Emil und Anna Ketterer, Kim Obert, Maya Ottelinger, Louana Sharma

Trompetenfische:           Jonas Boye, Maximilian Finke, Emely Meier, Moritz Wöhrle

Quallen:                        Marie Bonath, Lene Breithaupt, Sofia Finke,

Wellen:                         Fabian Bonath, Simone und Leon Fehrenbacher, Celine  und Lara Fricke, Cora und Lukas Schemel

Oktopus:                       Jamie Sauter

Prinz Aramis:                Alexander Gotthans, Marvin Polomski

Prinz Maksim:               Leon Fehrenbacher, Lukas Schemel

Hund Filou:                   Niklas Bossert, Jamie Sauter

Hofmarschall:               Fred-Jürgen Becker, Josef Frey

Hauslehrer:                   Thomas Bossert, Steffen Schmid

Köchin Marie:               Kerstin Frey, Vanessa Hasametaj   

Magd Luise:                 Silke Fricke, Nicole Ottelinger,

Franz, Diener:               Jürgen Frey, Alexander Gotthans   

Anton, Diener:              Jan- Niclas Frey, Marvin Polomski                                  

Kapitän Gustav:           Matthias Breithaupt, Rolf Wenzel  

Elvira, seine Frau:          Annette Storz

Steuermann:                  Werner Haas, Sabine Schemel

Piraten:                         Silke Fricke, Gjestina Istrefaj

Möwe Fritz:                  Lara Fricke, Cora Schemel

Möwe Fratz:                 Fabian Bonath, Celine Fricke

Albatross:                     Niklas Bossert, Nils Frey

Souffleuse:                    Sabine Seifritz

Tontechnik:                   Fabian und Corina Raith, Joshua Rzepka, Bastian Zapf

Beleuchtung                  Bastian Zapf                                            

Maske:                         Kerstin Frey, Veronika Mayer - Pfister, Gerlinde Seitz, Margit Ciccotelli

Bühnenbau:                   Andreas Nicoletta, Matthias Breithaupt, Gerhard Lauble, Margot Lang, Rolf Wenzel

Bühnenbild:                   Andreas Nicoletta, Matthias Breithaupt

Kostüme:                      Elisabeth Duntz, Ulrike Eppinger ( Krabbe Bastian)

Pyrotechnik:                 Dieter Barthel, Gerd Schemel, Adrian Pfister

Musikeinspielung:         Philipp Ketterer, Marvin Polomski 

„Zurück ins Leben“      Text und Musik:  Gilia Skop

                                    Einspielung:        Band „Goldregen“

Wir danken dem Theater unter den Kuppeln in Leinfelden Echterdingen für die freundliche Überlassung einiger Kostüme.                  

 

 

Brauchtumsabend Juni 2015

Fotos: Ingrid Kegel

Pressevorabberichte zu "Ariella - Die kleine Meerjungfrau"

Presseberichte gibt es hier, hier und hier.

Inszenierung "Sweeney Todd"

Zur Hornberger Inszenierung von "Sweeney Todd, der teuflische Barbier":

Unter dem Namen " The String of Pearls " ( Die Perlenkette ) erschien im Jahre 1846 die Geschichte des teuflischen Barbiers zum ersten Mal in einem Groschenroman. Sie war in der " Fleet Street " in London angesiedelt, in einer Zeit in der die Barbiere auch Haare schnitten, Zähne zogen und für den Aderlass zuständig waren.

Auf Theaterbühnen wird Sweeney Todd hauptsächlich als Musical aufgeführt. In diesen Inszenierungen liegt der Schwerpunkt auf den Liedern. Deshalb haben wir uns für die sehr selten gespielte Schauspielfassung entschieden, da diese mehr " Tiefgang " bietet. So werden die vielschichtigen Charakteren besser in Szene gesetzt, und lässt uns in die Abgründe der menschlichen Seelen blicken. Wir verzichten in unserer Inszenierung auf Gewalt und Blut, lassen dem Besucher aber genügend Zeit um sich die Geschehnisse in seinen Gedanken auszumalen.

Ein junger Mann ( Jürgen Wöhrle ), glücklich verheiratet und stolzer Vater, wird durch eine Intrige von Richter Turpin ( Martin Gramer ) und seines Büttels ( Klaus Raith ) in die Verbannung geschickt.

15 Jahre später kehrt der junge Mann als Sweeney Todd, in Begleitung des jungen Kapitäns Anthony Hope ( Marvin Polomski ), der ihn aus Seenot rettete, zurück nach London. In der Fleet Street trifft er Mrs. Lovett ( Petra Schwarzwälder ), die ihren Pastetenladen direkt neben seinem ehemaligen Barbiergeschäft hat. Von ihr erfährt er, wie seine Frau vom Richter, unter Hilfe des Büttels, vergewaltigt wurde. Seine Frau zerbrach an ihrem Schmerz, und die Tochter Johanna ( Mona Seifritz ) wurde von Richter Turpin in Obhut genommen. Voller Verbitterung und Hass sinnt Sweeney Todd auf Vergeltung.

Bei seinen Spaziergängen durch London gelangt der junge Kapitän Hope auch zu dem Haus des Richters, wo er sich in Johanna verliebt. Der Richter erkennt die Situation und erteilt seinem Mündel Hausarrest. Doch das junge Paar plant eine gemeinsame Flucht. Zur Sicherheit lässt der Richter Johanna in eine Irrenanstalt unter der Leitung des seltsamen Jonas Fogg ( Roland Schwarzwälder ) einliefern.

Auf einem Marktplatz stellt Sweeney Todd den Barbier Alfredo Pirelli ( Fritz Wöhrle ) als Schwindler hin, worauf die beiden ein öffentliches Rasierduell veranstalten. Dieses gewinnt Todd klar, und Pirelli erkennt ihn aus alten Zeiten. Später besucht er, zusammen mit seinem jungen Gehilfen Tobias Ragg ( Julia Presti )  Sweeney Todd in seinem Laden, um ihn zu erpressen. Sweeney Todd bleibt nichts anderes über, als ihn zu eliminieren. Mit dieser ersten Bluttat beginnt sein wirklicher Rachefeldzug.  Mrs. Lovett hat eine makabere Idee, was man in Zeiten der Fleischknappheit mit den Opfern anstellen kann. Aber sie hegt auch noch einen anderen Gedanken bezüglich des attraktiven Sweeney Todd.

Eine Geschichte voller Spannung und Emotionen, in der aber auch der Humor nicht zu kurz kommt. Eine Geschichte, die von den vielen Londonern Bürgern ( Eva Laumann, Petra Strobel, Simone Matt, Christiane Streng, Roland Roth, Ralf Fuhlert, Marc Jordan ), die ihre eigenen Geschichten schreiben, umrahmt, mitgetragen und aufgewertet wird. Auch eine Bettlerin ( Moni Schemel ) schleicht umher und stellt seltsame Fragen, aber warum?                                                                                     Eine Geschichte deren tragisches Ende die Menschen berührt.

Lassen sie sich von Dvoraks Musik und den passenden Kostümen ins 19. Jahrhunderts entführen. Unser Technikteam um Bastian Zapf wird auch dieses Jahr mit der Beleuchtung für die passende Stimmung und den richtigen optischen Rahmen sorgen, damit die Aufführungen wieder zu einem kleinen Kunstwerk und Genuss für unsere Besucher werden.

Vorbereitungen für den Saisonstart

Während die Proben und der Kulissenbau längst in vollem Gange sind, wird auch an der Bühne eifrig gewerkelt.
Nach dem "Motto Werte besitzen und Werte erhalten" haben wieder zahlreiche Helfer Hand angelegt, um alles für Ihren Besuch herzurichten. So wurden beispielsweise unlängst die Ränge für die Besucher kontrolliert, gereinigt und teilweise renoviert.

"Ariella": Die heiße Probephase beginnt

Noch etwas mehr als vier Wochen bis zur Premiere. Da ist es an der Zeit, zum ersten Mal in den Kostümen und der herrlichen Kulisse (Andreas, vielen Dank!!!) zu spielen. Wie erwartet stacheln Kulisse und Kostüme die Spielfreude der Märchenspieler noch einmal so richtig an. Jetzt freuen sich alle darauf, wenn wir es ab 20. Juni gemeinsam mit unserem tollen Publium wieder erleben dürfen:

Am Anfang stand "Es war einmal ...", das lieben alle sehr

Fangt einfach zu erzählen an, der Schluss kommt hinterher

Denn ohne Märchen geht es nicht, und klingt es auch banal

Der Fantasie tun Märchen gut, drum singt: "Es war einmal ..."!

Fotos: Ingrid Kegel

Trachtengruppe beim 3. Internationalen Bodensee-Trachtentag

Unsere Trachtengruppe nahm am Sonntag, 26. April am 3. Internationalen Trachtentag auf der Blumeninsel Mainau teil. Am Vormittag gab es einen Trachtenumzug an der Uferpromenade am Dahlienhügel. Im Schlosshof angekommen erfolgte die Eröffnung des offiziellen Programms durch die gräfliche Familie Bernadotte und durch den Landesverband der Heimat- und Trachtenverbände Baden-Württemberg. Nach einem Platzkonzert der Bürgergarde aus Gengenbach folgte ein ökumenischer Gottesdienst im Schlosshof. 
Ein umfangreiches Programm der anwesenden Trachtengruppen unterhielt die Besucher an den vielen einmaligen Schauplätzen, den die Blumeninsel bietet. Ebenfalls dabei waren unsere Trachtenfreunde aus Lauterbach. 

Else und Peter Reeb im Gespräch mit Graf Christian Bernadotte im Schloßhof auf der Insel Mainau

Workshop des Märchenensembles

Ein zweitägiger Wochenend-Workshop markierte den Einstieg in die Freilichtprobephase des Märchenensembles des Historischen Vereins Hornberg. Theaterpädagogin Sonja Doerbeck hatte sich exzellent auf das diesjährige Stück „Ariella, die kleine Meerjungfrau“ vorbereitet. Die Basis bildeten Übungen zu Rollenidentifikation und Sprache sowie die Arbeit an der Körperlichkeit der eigenen Spielfigur. Da Sonja die Truppe bereits zum fünften Mal unterstützte, profitierten nicht nur die neuen Ensemblemitglieder. Auch die erfahreneren Spieler konnten auf den Erfahrungen der vergangenen Jahre aufbauen und sich mit viel Spaß nochmals weiterentwickeln. Des Weiteren stand das Erarbeiten von speziellen Spielsituationen des diesjährigen Stücks auf dem Programm, beispielsweise das Spiel der Meeresbewohner „unter Wasser“. Und auch der Angriff der Piraten auf das Schloss des Prinzen wollte geübt sein, um theatergerecht Haue auszuteilen und einzustecken, ohne dass wirklich jemand Blessuren davontragen würde. Am Ende hatte jeder Spieler das gute Gefühl, dank intensiver Arbeit seiner Rolle ein großes Stück näher gekommen zu sein – und Regisseurin Angelika Rapp fand die Bestätigung, die Rollen passgenau besetzt zu haben.

Auf dem Programm steht nun noch eine gesonderte Gesangsprobe, bevor es im April dann raus geht auf die Freilichtbühne im Storenwald.

 

Fotos: Ingrid Kegel

... und zwar für den Kulissenbau. Mehr dazu im Offenburger Tagblatt.

Hauptversammlung 2015

Ehrungen 2015:
10 Jahre 
Bonath Fabian, Buske Ilse, Herrmann Harald, Ketterer Anna, Maier Anna-Lena, Presti Anna-Maria, Presti Julia, Raith Corina, Schaumann Max, Strobel Petra,Wöhrle Emily, Wöhrle Konstantin Fritz
20 Jahre
Nickolaus Juditha
30 Jahre
Hippler Hans-Peter, Schwer Nickolaus
40 Jahre
Barthel Dieter, Zapf Herbert

Zu den Presseberichten: Schwarzwälder Bote

von links nach rechts: 1. Vorstand Jürgen Schaumann, Julia Presti, Ilse Buske, Petra Stobel, Herbert Zapf, Corina Raith, Max Schaumann, Nickolaus Schwer, Hans-Peter Hippler, Dieter Barthel, 2. Vorstand Fritz Wöhrle

Probenauftakt bei der Märchengruppe

Traditionell beginnt die Probenzeit bei der Märchengruppe mit der Leseprobe zu Jahresbeginn. So trafen sich die kleinen und großen Schauspielerinnen und Schauspieler, Alteingesessene, ein paar neue Gesichter und auch unsere Rückkehrer (!) in der Grundschule. Dort arbeiteten sie sich mit verteilten Rollen durch das Rollenbuch von „Ariella, die kleine Meerjungfrau“ und hatten eine Menge Spaß. Das Stück verspricht wieder ein Theatererlebnis für Groß und Klein, für die Zuschauer und alle Mitwirkenden. Die Leseprobe hat das Theaterfieber auf jeden Fall gleich wieder entfacht, und das Ensemble freut sich darauf, dass es bald wieder „richtig“ los geht.

 

 

Wir trauern um unseren Oesi

Günther Oeser war über viele Jahre hinweg ein begeistertes und begeisterndes Mitglied unseres Ensembles. Er war an allen Ecken und Enden aktiv: Natürlich unvergessen seine Paraderollen als Lukas, der Lokomotivführer, und Balu, der Bär. Aber auch in vielen anderen Märchenrollen, wie Captain Hook in "Peter Pan", in seiner ersten Rolle als Schneidermeister Böck in "Max und Moritz", im Hornberger Schießen unter anderem als Bader und in vielen Krimis sowie bei Auftritten der Trachtengruppe. Er hat sich auch als Obmann der Märchengruppe und im Vorstand des Historischen Vereins eingebracht.

Sein freundliches, ausgeglichenes Wesen wird uns nicht nur als ruhender Pol bei vielen Aufführungen fehlen. Wir denken an ihn, wenn er wohlwollend aus seiner himmlischen Loge den Spielen im Storenwald beiwohnt.

Link zum Artikel des Offenburger Tagblatt

Winterheimatabend in Lauterbach

Bunte Trachten erweisen sich als Augenweide

Lauterbach. Beim Winterheimatabend des Trachtenvereins im Gemeindehaus kamen die Freunde des gepflegten Brauchtums voll auf ihre Kosten. Der einheimische Trachtenverein und die Trachtengruppe des Historischen Vereins Hornberg kooperieren schon seit Jahren recht erfolgreich.
Des Weiteren bestehen zur 1992 gegründeten Trachtentanzgruppe des Bauernvereins Hardt freundschaftliche Beziehungen. Die Hardter Urtracht und die Lauterbacher Tracht haben ihren Ursprung im Schiltachtal. Nach dem gemeinsamen Einzug aller drei Formationen bot sich den Gästen im Saal auf der Bühne ein prachtvolles Bild. Das Lauterbacher Allround-Talent Bettina Wußler führte in bewährter Weise durch das Programm, reichte das Mikrofon indes zur Ansage der jeweiligen Abordnungen an Tanja Gerger (Kinder- und Jugendtanzgruppe), Peter Reeb (Hornberg) und Josef Klausmann (Hardt) weiter.
Der ergötzlich auftretenden Kindertanzgruppe gelang mit den Tänzen "Auf der Jagd", "Apfel und Birn", "Schuster" und "Dätscher" ein Auftakt nach Maß. Kaum war der Beifall verklungen, stimmte die Kapelle "Dream Team" aus Flözlingen, die das Programm umrahmte, zu den Tänzen "Lüneburger Windmüller" und "Kontrakreuz" der Lauterbacher und Hornberger Trachtenträgern an.
Der Sketch "D’ Maddeis von d’r Sonne" aus der Feder des Hornberger Heimatdichters Erwin Leisinger ("Das Hornberger Schießen") wurde von Fritz Wöhrle (Metzger) verkörpert.
Die Trachtentanzgruppe des Bauernvereins Hardt unter der Leitung von Josef Storz trat mit ihrem eigenen Handharmonika-Duo Lisa Burget/Herbert Rapp auf. Die exakt aufgeführten Tänze "Böhmerwald Ländler", "Nagelschmied" und "Klosterser Schottisch" verrieten eine intensive Schulung. Der Jugendtanzgruppe unter der Leitung des Vortänzers Albert Schneider gelangen danach mit den Tänzen "Jägerneuner", "Körble-Tanz" und "Schwarzerdner" weitere begeisternde Schmankerl, wie auch der Tanzgruppe Lauterbach/Hornberg mit dem schwäbischen Volkstanz "Alte Heißa" und dem österreichischen Volkstanz "Steieregger". Ein weiterer uriger Sketch, Leisingers "Kutschenhandel", trug zu allgemeiner Heiterkeit bei.
Mit den Tänzen "Zillertaler Ländler", "Bayrische Polka", "Schwedentanz", "Schwarzwaldmadel" und dem beeindruckenden "Bändertanz" gelangen der Hardter Tanzgruppe begeisternde Impressionen der internationalen Volkstanz-Szene. Nachdem die Tanzgruppe Lauterbach/Hornberg mit "Hörnumer Kette" und der "Mühlenpolka" nachgelegt hatte, gesellten sich sämtliche Tanzpaare gemeinsam auf die Bühne. Der "Kronentanz" mit allen Trachten erwies sich als einzigartige Augenweide, die mit Szenenapplaus quittiert wurde.
Nach Programmschluss spielte "Dream Team" unermüdlich zum Tanz auf.

Quelle Schwarzwälder Bote:
www.schwarzwaelder-bote.de/inhalt.lauterbach-bunte-trachten-erweisen-sich-als-augenweide.79cc31b8-fe7c-4277-b9bb-f97e0961231d.html