Trachtengruppe gastiert bei unseren Freunden aus Lauterbach

Rabatz im Zauberwald 1. Leseprobe

Hier geht´s zum Interview des Schwarzwälder Boten mit Marvin Polomski.

Jahresausflug führt zum Kaiserstuhl und zum Naturschutzzentrum Taubergießen

 

Fotos Ingrid Kegel - Rolf Wenzel - Patrick schweizer

Trachtengruppe in Hoechenschwand

Am 2. Oktober nahm die Trachtengruppe unseres Vereins am Kreistrachtenfest des Kreises Waldshut in Hoechenschwand teil.

Auf der Anfahrt hat es hin und wieder leicht genieselt aber auch die Sonne ließ sich blicken.

In Hoechenschwand selber war dann blauer Himmel und als sich alle für den Festumzug aufgestellt hatten, war strahlend blauer Himmel und herrlicher Sonnenschein, dies blieb auch so den ganzen Nachmittag.

Dankbare Zuschauer standen am Straßenrand. Sie bedachten unsere Trachtenträger mit sehr viel Applaus. Auch die beiden Uhren- und Glasträger zeigten mit ihren typisch Schwarzwälder Handelswaren einen Blick in die Vergangenheit.

Stürmischer Empfang unserer Trachtengruppe beim Kreistrachtenfest in Hoechenschwand

Jürgen Schaumann (links) und Fritz Wöhrle (2. von rechts) dankten der scheidenden Obfrau Bärbel Ketterer und dem neuen Obmann Thomas Weiser für Ihr Engagement rund um das "Hornberger Schießen"

Saisonende 2016

Bei einer Hockede im Anschluss an die letzte Aufführung bedankte sich die Vorstandschaft um Jürgen Schaumann und Friedrich Wöhrle (Architekt) bei allen Mitwirkenden vor, auf und hinter der Bühne für die überaus erfolgreiche Spielzeit 2016, bei der keine der sechs Aufführungen des "Hornberger Schießens" einem schlechten Wetter zum Opfer fiel. Mit über zweitausend Zuschauern hatte man eine gute Besucherzahl verzeichnen können. Der Krimi, bei dem allerdings eine Vorstellung wegen Regenwetters abgesagt werden musste, hatte zweieinhalb tausend Besucher in seinen Bann gezogen. Und die Geschichte vom Lausbuben „Michel aus Lönneberga“ hatte mit ihren zehn Auftritten über sieben tausend kleine und große Märchenfreunde zum Lachen gebracht.

Weiter dankte Jürgen Schaumann und Fritz Wöhrle der Obfrau des "Hornberger Schießens" Bärbel Ketterer. Seit über 12 Jahren organisierte sie Alles, was für einen reibungslosen Ablauf des Schauspiels nötig ist - angefangen von der Besetzung der Rollen bis hin zur Organisation der Requisiten und den Abläufen hinter den Kulissen. Trotz der seit Jahrzehnten bestehenden Fassung des Stückes, ist es eine Herausforderung, die Qualität eines solchen "Dauerbrenners" stets auf hohem Niveau zu halten. Mit Thomas Weiser hat der Verein einen würdigen Nachfolger gefunden. Er selbst steht seit Jahren als Bärenwirt und Krämer auf der Bühne und kümmert sich zusätzlich um den Wirtschaftsbetrieb.

Weitere Hinweise galten dem Vereinsausflug, der am 09.10.2016 satt finden wird (24.09. Anmeldeschluss).
Da nach dem Spiel gleich vor dem Spiel ist, freuen sich bereits jetzt schon alle Darsteller und die Verantwortlichen auf die nächste Spielzeit 2017.

Das Hornberger Schießen - ein Stück über Generationen hinweg!

Mit der erst fünf Monate alten Chiara auf den Armen ihres Vaters Maurizio Fabiano (2. von rechts) stand bereits die dritte Generation ein und derselben Familie beim Volksschauspiel vom „Hornberger Schießen“ auf der Bühne. Monja Nickolaus (von links), Großeltern Günter und Judith Nickolaus mit Enkelin Emilia sowie Mutter Sabrina Fabiano (rechts).


Jüngste aktive Darstellerin Chiara erst fünf Monate alt

Mit der sechsten Aufführung des Volksschauspiels vom „Hornberger Schießen“ in der Saison 2016 ging am Sonntagnachmittag in der „Erwin-Leisinger-Bühne“ im Storenwald vor fast dreihundert begeisterten Zuschauern die Saison 2016 erfolgreich zu Ende. Unter den rund fünfzig Darstellern befand sich auch das jüngste aktive Mitglied des Historischen Vereins Hornberg, die erst fünf Monate alte Chiara. Zusammen mit ihrer Mutter Sabrina Fabiano und ihrer dreijährigen Schwester Emilia gehört sie zu den Bürgerinnen, Bürgern und Kindern, die als Statisten zum Stück gehören. Vater Maurizio Fabiano ist bei den Landsknechten und Kanonieren, die ja das weltberühmte Schießen veranstalten. Cousine Monja spielt als Annemarie bereits eine der Hauptrollen. Oma Judith stellt im Stück die Mathilde, die Frau des Ratschreibers Weißer dar. Sie hat der Kleinen auch das putzige Kleidchen mit Schürze und Haube genäht, damit sie auch zünftig ausschaut. Und Opa Günter Nickolaus füllt als Bürger und Landsknecht gleich zwei Rollen aus. Urgroßvater ist übrigens der in Hornberg noch bestens bekannte Holzschnitzermeister Walter Kühn, der in den fünfziger und sechziger Jahren den listigen Ratschreiber Weißer bestens in Szene setzte. Damit können die Familien um Opa Günter Nickolaus mit berechtigtem Stolz auf vier Generationen im „Hornberger Schießen“ verweisen. Übrigens ist das bei einigen anderen mitwirkenden Familien ebenfalls Tradition.
Brav und ruhig nimmt die kleine Chiara auf den Armen ihrer Mutter am Geschehen teil. Auch vor dem Krachen der Kanonen hat sie keine Angst. Schon kurz nach ihrer Geburt wurde sie als aktives Mitglied in den Verein aufgenommen. Bleibt zu hoffen, dass sie in den kommenden Jahren fleißig dabei bleibt. Vielleicht verkörpert sie dann einmal in fünfzehn oder zwanzig Jahren die in den Unterleutnant Friedrich verliebte Annemarie. Aber bis dahin werden die Kanoniere beim Empfang des Herzogs noch oft vergebens in die Luft und damit ihr ganzes Pulver verschießen und dabei ihr klägliches „Piff-Paff-„ Geschrei ertönen lassen.

Text und Bild:: Fred-Jürgen Becker



Das Hornberger Schießen

Impressionen vom 13. und 28. August 2016

Jerry Cotton ... jagt den New York Ripper

Impressionen vom 12. August 2016

 
 
 

Premiere für "Jerry Cotton ... jagt den New York Ripper"

von Frank Tannhäuser
Im Jahre 1954 startete der Bastei Lübbe Verlag die Erfolgsgeschichte des G - Man Jerry Cotton. Inzwischen sind mehr als 2500 Folgen, mit einer Gesamtauflage von über 850 Millionen Exemplaren erschienen. Nach diversen Verfilmungen erobert er nun auch die Freilichtbühne.
Es ist eine schwüle Augustnacht, als G-Man Jerry Cotton und sein Partner Phil Decker zu einem Tatort gerufen werden. Zum dritten Mal wurde innerhalb kürzester Zeit ein brutaler Mord an einer jungen Frau verübt. Jerry Cotton wird klar, dass er es mit einem kaltblütigen Serienmörder zu tun hat. Was aber ist sein Motiv? Was haben die ermordeten Frauen gemeinsam? Und gibt es ein Muster in der Vorgehensweise des Täters? Jerry Cotton läuft die Zeit davon, denn er muss Antworten auf all diese Fragen finden, bevor der Täter sein bestialisches Treiben fortsetzt ...
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Für den neuen Krimi wird kräftig geprobt. Hier ein paar Impressionen aus den Proben - Jerry Cotton ... jagt den New York Ripper

 
 

Michel aus Lönneberga - sein letzter Auftritt!

 

Das Hornberger Schießen

 

Fotos Ingrid Kegel 17.07.2016

Das Krimi-Ensemble 2016

Berlin war eine Reise wert Vier Landsknechte zu Besuch in der Hauptstadt

Bei ihrem dreitägigen Besuch in der Bundeshauptstadt Berlin waren die vier Landsknechte des historischen Vereins Hornberg vom gebotenen Programm und all den Erlebnissen und Begegnungen drumherum stark beeindruckt und begeistert.
Eine große Besuchergruppe weilte in den Tagen vom 19. bis 22. Juni zu Besuch in Berlin. Die 49 Teilnehmer aus dem ganzen Ortenaukreis und sogar aus Titisee-Neustadt waren von der Bundestagsabgeordneten Kordula Kovac zu einer politischen Bildungsreise eingeladen worden. Alle Teilnehmer engagieren sich im Ehrenamt für die verschiedensten Ziele. Mit dabei waren auch die vier Landsknechte des „Hornberger Schießens“, Obmann Roland Roth, Fred-Jürgen Becker, Martin Gramer und Ralf Fuhlert. Sie waren wohl auch deshalb ausgewählt worden, weil die beim Stadtfest 2015 die Abgeordnete und ihren Ehemann auf zünftige Weise begrüßt hatten. Schon eine Stunde nach Ankunft in Berlin am frühen Sonntagnachmittag stand der Besuch der Gedenkstätte Berliner Mauer auf dem Programm. Dabei bekamen alle einen beklemmenden Eindruck von der Unwürdigkeit des Eingesperrtseins der damaligen Menschen in der DDR.
Am Montagmorgen hieß es früh aufstehen, denn der Einlass zum Besuch des ZDF-Morgenmagazins im Berliner Studio war schon um 8.20 Uhr. Hier konnte man den Ablauf einer Live-Sendung vor Ort miterleben. Thema an diesem Morgen war die Europameisterschaft. Die vier Landsknechte in ihrer bunten Kleidung boten einen vielbeachteten Blickfang, der mehrfach von den Kameras eingefangen und gesendet wurde. Der Sendung schloss sich ein interessanter Rundgang durch die Studios an.
Eine zweistündige Stadtrundfahrt führte an den wichtigsten und geschichtsträchtigsten Stationen der größten Stadt der Bundesrepublik vorbei. Nach dem leckeren Mittagessen berichtete ein hochrangiger Angehöriger des diplomatischen Corps die Aufgaben und Schwerpunkte der über zweihundert Vertretungen Deutschlands in der ganzen Welt. Die zahlreichen Fragen der Teilnehmer wusste er auch diplomatisch zu beantworten. Einen lebendigen Eindruck von der Kaiserzeit über die Herrschaft der Jahre des DDR-Regimes bis zur Gegenwart vermittelte die Führung durch das Berliner Abgeordnetenhaus.
Die Besichtigung des Plenarsaals des Deutschen Bundestags mit Vortrag über die Aufgaben und die Arbeit des Parlaments war dann am Dienstag vorgesehen. Da die Hauptsitzung erst am Donnerstag anstand, konnten die Teilnehmer die Atmosphäre des großen Raums unter der riesigen Glaskuppel auf sich einwirken lassen. Bundestagsabgeordnete Kordula Kovac, unterbrach wegen ihrer Besucher aus ihrem Wahlkreis Wolfach extra eine Sitzung, um sich der Diskussion über aktuelle politische Themen zu stellen. Sicherlich änderten viele der Anwesenden ihre Meinung über Politiker, als Kordula Kovac den Ablauf einer Sitzungswoche mit alle ihren Terminen, Verpflichtungen, Besprechungen, Begegnungen und schlussendlich der großen Sitzung im Bundestag schilderte.
Sie betonte, dass ihr die Begegnung mit den Menschen am wichtigsten sei und einen Großteil ihrer Zeit in Anspruch nehme, was sie aber gerne tue.
Als Sprecher der Landsknechte überreichte Roland Roth der Abgeordneten eine von Horst Laumann kunstvoll gedrechselten Kanone und das würzige Getränk der einheimischen Brauerei in einer Jumboflasche nebst Krug. Hinzu kam noch das Bild von Konrad Adenauer mit einer Abordnung von Landsknechten aus dem Anfangsjahr 1956 auf der Bühler Höhe. Auch für Wolfgang Schäuble hatte man ein „historisches Bild“ von 1973 ausgegraben.
Die Besichtigung des „Palastes der Tränen“, an dem die eingesperrten DDR-Bürger den Besuch ihrer Verwandten aus Westberlin wieder verabschieden mussten, bildete den würdigen Abschluss dreitägigen Bildungseise. Am Mittwochmorgen brachte der ICE die Gruppe aus dem Ortenaukreis wieder wohlbehalten in die Schwarzwälder Heimat zurück. Beste Organisation und zeitliche Planung, Unterbringung in einem guten Hotel sowie die vorzüglichen Mahlzeiten am Mittag und Abend sowie der freundliche Umgang untereinander waren das iTüpfelchen auf dieser Bildungsreise nach Berlin.

Unter der Reichtagskuppel bedankten sich die vier Landsknechte (von links) Fred-Jürgen Becker, Obmann Roland Roth, Martin Gramer und Ralf Fuhlert bei Kordula Kovac (Mitte) mit kleinen Erinnerungsgaben für die einladung nach Berlin.
Einen gelungenen bunten Blickfang boten die vier Landsknechte (von links) Fred-Jürgen Becker, Obmann Roland Roth, Martin Gramer und Ralf Fuhlert in ihren Uniformen beim Besuch des ZDF-Morgenmagazins live im Studio.

Kostümtag "Michel aus Lönneberga"

Brauchtumsabend auf dem Bärenplatz

 
 

Workshop des Krimi-Teams

Kurz vor der " heißen Probenphase " hat auch die Krimitruppe einen Workshop zum Thema " Präsenz und Körpersprache " durchgeführt, um gut gerüstet die anstehende Aufgabe anzugehen. Kursleiterin war Corina Rues

- Benz die es wieder verstand, mit ihrer lockeren Art und ihrem Wissen, die Spieler zu motivieren und ihnen die " nötigen Feinheiten " mit auf den Weg zu geben.

30 Jahre Freundschaft zwischen Trachtengruppe Hornberg und der ‘Groupe d‘-Art Populaire de Berstett‘

Fast hätte man das Jubiläum verpasst. Es stand die Idee im Raum die befreundete Trachtengruppe aus Berstett (Elsaß) wieder einmal zu einem Heimatabend einzuladen.

Die Hornberger Trachtengruppe rannte offene Türen ein. Es wurde überlegt:
‚Wie lange kennen wir uns eigentlich schon‘? Dies konnte schnell geklärt werden. Der komplette Schriftwechsel ist vorhanden. Das erste Schreiben wurde im November 1985 an Robert Dossmann, damaliger Präsident der Trachtengruppe, geschickt. Allerdings kam erstmal keine Antwort. Nach sechs Wochen schickten die Hornberger Weihnachtsgrüße und siehe da, es kam prompt eine Antwort mit konkreten Vorschlag: ‚Wir freuen uns auf ein erstes Treffen am 15. Februar 1986 in Straßburg`. Genauer Treffpunkt war im ‚Hl. Grab‘, eine kleine Kneipe, neben dem Straßburger Münster. Sogar eine kleine Skizze war auf dem Schreiben. Als Erkennungszeichen von Robert Dossmann diente sein schwarzer Trachtenhut. Jetzt konnte ja nichts mehr schief gehen.

So machte sich eine kleine Abordnung der Vorstandschaft des Historischen Vereins Hornberg e.V., Walter Aberle, Michael Ketterer, Werner Kienzler und Brunhilde Schweizer, auf den Weg nach
Straßburg. Man fand sich auf Anhieb sympathisch und alle wünschten, dass eine lebendige Partnerschaft entstehen möge.

Und, es hat geklappt. Es entstand eine herzliche Freundschaft mit vielen Highlights. Bei dem Kreistrachtenfest 1987 in Hornberg tanzte sich die Trachtengruppe aus Berstett in die Herzen der Hornberger. Und nicht nur dort. So traten die Berstetter bei Hornberger Heimatabenden und in der Freilichtbühne auf, was mit einem Gegenbesuch und Auftritt im Elsaß honoriert wurde. Man verlor sich nie aus den Augen. Gerne erinnert man sich auch an schöne unvergessliche Stunden auf dem Unterschembachhof, wo die Trachtengruppe aus Berstett Freizeiten verbrachte.

Da die ‚Groupe d’Art Populaire de Berstett‘ international unterwegs ist, an Festivals teilnimmt und
immer wieder Anlaufstelle von internationalen Gruppen ist, kamen die Hornberger auch in den
Genuss. So machte z.B. eine Folkloregruppe aus Quebec und von den Azoren Zwischenstation in Hornberg. Diese Begegnungen werden von Allen als Bereicherung empfunden.

Am Samstag, den 28. Mai 2016 um 19.30 h wird das Jubiläum in der Stadthalle Hornberg gefeiert. 
Unter Mitwirkung der Berstetter Trachtengruppe, des Trachtenvereins Lauterbach e.V. und der Hornberger Trachtengruppe werden Tänze, Schwänke und Vorträge präsentiert. Im Anschluss spielt das Duo ‚Dream Team‘ zum Tanz auf. Speisen, Kuchen und Getränke werden angeboten. Der Eintritt kostet Vier Euro.

Die Trachtengruppe des Historischen Vereins Hornberg e.V., unter Leitung von Else Reeb, lädt die Bevölkerung von Hornberg und den Nachbarorten, herzlich zu diesem abwechslungsreichen Abend ein.

Vorbericht Schwarzwälder Bote


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Das Hornberger Schießen im Fernsehen

Am 13. Mai 2016 wird um 2015 im SWR die Sendung "Expedition Heimat - Mittlerer Schwarzwald" ausgestrahlt. Darin findet sich auch eine Reportage über das Hornberger Schießen. Der Schwarzwälder Bote und das Offenburger Tagblatt berichten von den Dreharbeiten in Hornberg.

Freilichtbühne rüstet sich für die Saison

Das OT berichtet von den Vorbereitungen auf die neue Saison.

http://www.bo.de/lokales/kinzigtal/freilichtbuehne-am-storenwald-ruestet-sich-fuer-die-kommende-saison

Vollkommen klar, dass man bei einem Bericht über die Bühne nicht an unserem Bühnenwart Horst Laumann vorbeikommt. Diese Gelegenheit lassen wir uns nicht entgehen und sagen im Namen aller Vereinsmitglieder und Besucher mal wieder ein

HERZLICHEN DANK, HORST!

Dieter Blum zum Ehrenmitglied ernannt

Foto: Ingrid Kegel
Foto: Petra Epting

Höhepunkt der diesjährigen Generalversammlung war sicherlich die Ernennung von Dieter Blum zum Ehrenmitglied des Historischen Vereins Hornberg. Dieter Blum war von Anfang an beim Hornberger Schießen dabei! Er gehörte zu den ersten Kindern, die als Statisten mitgewirkt haben. Recht jung spielte er danach schon einen Handwerker. Dann wurde der Friedrich seine langjährige Rolle. Er spielte damals an der Seite von Gislinde Aberle, lange mit Dorle Lauble und später noch mit Anita Zissler. Irgendwann wird der Friedrich als Schwiegersohn des Ratschreibers zu alt, und Dieter wurde wieder Handwerker. Wobei er zwischendurch auch eine Zeit lang den Hauptmann gespielt hat. Die Rolle des Baders hat ihm Spaß gemacht, und die verkörperte er auch bis zum letzten Jahr. Darüber hinaus war er einige Jahre Spielleiter und Mitglied der Vorstandschaft. Dieter hat bereits sämtliche Ehrungen erhalten, die man im Historischen Verein erhalten kann, außer einer, und die war jetzt fällig. Für seine großen, jahrzehntelangen Verdienste wurde er zum Ehrenmitglied ernannt. Das Bild zeigt ihn mit seinem Sohn Jörg, der ebenfalls schon über 40 Jahre Mitglied des Historischen Vereins ist, und seinem Enkel Dominik, der an diesem Abend für seine zehnjährige Mitgliedschaft geehrt wurde. Eine tolle Tradition, die die Familie Blum hier aufgebaut hat und lebt.

Darüber hinaus gab es weitere runde Jubilare zu feiern, die zum Teil vor Ort geehrt wurden und zum Teil (die Kinder) auf der Bühne geehrt werden: Es sind dies für 10 Jahre:

Elisabeth Duntz

Dunja Herrmann

Ingrid Kegel

Lea Krämer

Noah Krämer

Daniela Meier

Emely Meier

Sarah Meier

Lea Moser

Adrian Pfister

Veronika Pfister

Sandra Weisser

Lena Wöhrle

Sarah Wörhle

20 Jahre Mitglied im Verein sind:

Monja Nickolaus

Nicole Marezik

Suyin Ritter

Und für 30 Jahre aktivstes Wirken im Verein wurde Angelika Rapp geehrt.

Verabschiedet wurden der gute Geist unserer Maske, Urgestein Mala Brüstle, und unser Dieter Barthel als Chef-Pyrotechniker. Der neue „Bomber vom Dienst“ ist Gerd Schemel. Und Marvin Polomski kümmert sich fortan ums Marketing.

Presseberichte von der Generalversammlung findet ihr hier und hier.

Wir trauern um Andreas Nicoletta

Es gibt auch bei uns Laienschauspielern Akteure, die haben es einfach drauf. Auch wenn wir ein Ensemble im wahrsten Sinne des Wortes sind, weil wir unsere Stücke nur zusammen auf die Bühne bekommen, ragen einzelne Rollen und Akteure immer wieder heraus, ob sie wollen oder nicht. Einer davon war Andreas Nicoletta. Er war nicht nur ein begnadetes schauspielerisches Naturtalent. Wie wir in den letzten Jahren feststellen konnten, konnte er auch noch singen – und das richtig gut. Er hat mit seinen Auftritten die Aufführungen der Märchengruppe in den vergangenen Spielzeiten maßgeblich geprägt. Nicht nur in Hauptrollen wie bei Till Eulenspiegel hat er uns zum Lachen gebracht. Unschlagbar war er in der Rolle des gutmütigen, aber manchmal etwas schusseligen, guten Geistes, sei es als Bediensteter bei „Aschenputtel“, als Pirat Smee in „Peter Pan“ oder in seiner Paraderolle als Haushofmeister in „Die Schöne und das Biest“. Nachdem er sich eigentlich schon von der Bühne zurückgezogen hatte, kam er als überragender Kapellmeister Bastian in „Ariella, die kleine Meerjungfrau“ noch einmal zurück. Dafür hat er uns auch mit viel Fantasie und Verstand wieder einmal eine wirklich märchenhafte Kulisse entworfen und gebaut. In diesem Stück standen wir vor einem Dreivierteljahr noch gemeinsam mit ihm auf der Bühne. Für sein Wirken auf und hinter der Bühne sind wir ihm unendlich dankbar – und nun sehr, sehr traurig, dass wir ihn nicht nur als Mitspieler, sondern vor allem als Mensch und Mitglied der "Märchenfamilie viel zu früh für immer verloren haben.

Einen Link zu einem Artikel des Offenburger Tageblatt findet ihr hier.

Unvergessen: Andreas Nicoletta

Workshop des Märchen-Teams

In Lönneberga tut sich was, und Michel hat sich, nur bemerkt von einer kleinen Schar, bereits auf den Weg nach Hornberg gemacht. Jetzt sind schon einige Proben gelaufen, die vor allem dazu dienten, die einzelnen Bilder zu erfassen, die Spielszenen zu visualisieren und mit Text anzureichern. Um nun die einzelnen Rollen zu entwickeln und mit Leben zu füllen, hat sich am Wochenende die Theaterpädagogin und-trainerin Sonja Doerbeck wieder auf den Weg zu uns gemacht. Am Samstag und Sonntag haben die Mitspieler der Märchengruppe in vier Gruppen jeweils mehrere Stunden lang an ihren Rollen gefeilt. Da wurden Textpassagen in unterschiedlichen Gefühlslagen ausgetestet, Haltungen und Gangarten ausprobiert. Da wurde fantasiert, gestolpert, gesungen und jede Menge improvisiert. Da konnte man sich gegenseitig was zeigen und abschauen und gemeinsam lachen. Darüber hinaus gab’s von Sonja eine Menge wertvoller Tipps zum Auftritt allgemein bis hin zu speziellen Problemen wie Texthängern und –drehern. Jetzt müssen wir es nur noch umsetzen …

Bilder: Ingrid Kegel