Bild 1: Zum Saisonabschluss stellten sich die Darsteller des „Hornberger Schießen“ als oft beachtetes Motiv für die vielen Fotowünsche der Besucher auf.

Bild 2: Die beiden Vorsitzenden Jürgen Schaumann (rechts) und Fritz Wöhrle (links) belohnten den zwölfjährigen Moritz Wöhrle (Mitte) für seine zehnjährige aktive Mitwirkung auf der Freilichtbühne mit Urkunde und Geschenk.

Bild 3: Stolz sitzt die erst eineinhalbjährige Sophie, die im „Hornberger Schießen“ schon aktiv als Statistin mitwirkt, auf dem prächtigen siebzehnjährigen Friesenhengst und Kurierpferd „Binne“ von Freizeitreiter Walter Schindler aus Aichhalden.

Großes Finale im Storenwald 22 Vorstellungen mit über zehntausend begeisterten Besuchern!

Zum letzten Mal donnerten am Sonntagnachmittag in der Freilichtbühne die Kanonen und letztmals musste der Herzog das klägliche Piff-Paff der Hornberger zu seinem Empfang über sich ergehen lassen. Mit dem Volksschauspiel vom „Hornberger Schießen“ vor erfreulich vielen Zuschauern setzte der Historische Verein einen Schlusspunkt hinter seine Vorstellungen in der großartigen Kulisse im Storenwald. Alle Darsteller waren noch einmal in bester Spiellaune, was seitens des Publikums mehrfach zu Szenenapplaus führte.

Von den 22 Auftritten, den zehn Märchenterminen, den sechs Erwachsenenstücken und den sechs Traditionsaufführungen fiel nur einmal das „Wirtshaus im Spessart“ wegen Dauerregens aus, wurde dann aber am Freitag vergangener Woche erfolgreich wiederholt. Die neunte Vorstellung des Märchens fiel kurz vor Schluss förmlich ins Wasser. Auch wenn das Wetter einmal ungewiss war oder es gar während der Vorstellung zu regnen begann, spielten die Darsteller durch, denn das Publikum verharrte erwartungsfroh auf den Plätzen.

Die beiden Vorsitzenden Jürgen Schaumann und Fritz Wöhrle (Architekt) waren dann auch am Sonntag nach der Aufführung beim „Hock“ voll des Lobes für alle, die auf, vor und hinter der Bühne in irgendeiner Weise zum großen Erfolg der diesjährigen Saison beitrugen. „Ihr ward alle super, dieses Jahr“ lautete das Kompliment des Vorsitzenden.

Der erst zwölfjährige Moritz Wöhrle wurde für seine zehnjährige aktive Mitwirkung im „Hornberger Schießen“ von der Vorstandschaft mit Urkunde und einen Geschenk belohnt. Zudem hatte das beachtenswerte Nachwuchstalent schon mehrfach Hauptrollen im Märchenspiel übernommen.

Zu den Stars in der Freilichtbühne zählen auch die Pferde. Mit dem siebzehnjährigen schwarzen und rassigen Friesenhengst von Freizeitreiter Walter Schindler aus Aichhalden ritt Nathalie Braitsch dreimal als Kurier ein. Ebenfalls dreimal verkündete Kurier Thomas Hochmann aus Schonach mit seinem Fuchs und Wallach Sam, einem Quarter-Horse, die Ankunft des Herzogs. Dessen Kutsche wurde von zwei prächtigen Pferden hereingefahren. Den Krämerkarren zieht ein munteres Pony. Alle Tiere werden nicht nur mit großem Beifall sondern auch mit begeisterten „Ahs“ empfangen.

„Wir sind froh, dass alles so reibungslos über die Bühne ging und freuen uns schon auf die Saison 2018“, lud Vorsitzender Jürgen Schaumann die ganze „Storenwald-Familie“ dann zum gemütlichen Beisammensein mit heißen Würsten und kühlen Getränken ein.  

Info:
In seinem Rückblick hatten die Vorsitzenden Jürgen Schaumann und Fritz Wöhrle (Architekt) auch schon die neuesten Zahlen bereit.
Die Besucher kamen aus dem ganzen Ortenaukreis und vor allem auch aus dem Schwarzwald-Baar-Kreis. Aus dem Württembergischen, aus dem Elsass und aus der Schweiz stammten ebenfalls zahlreiche Gäste. Unter den Feriengästen waren viele Nationalitäten zu den Darbietungen angereist.
Bei den 22 Aufführungen wurden 10.566 Besucher gezählt, was einen rechnerischen Durchschnitt von 480 ergibt.
Das sechsmalige Volksschauspiel „Hornberger Schießen“ sahen 2.100 Besucher. Die zehn Märchenvorstellungen „Rabatz im Zauberwald“ hatten 5.894 Zuschauer zu verzeichnen. Das  sechsmalige Erwachsenenstück „Das Wirtshaus im Spessart“ begeisterte 2.512 Krimifans.  
  
Ausblick:
Im nächsten Jahr steht das traditionelle Volksschauspiel „Hornberger Schießen“ von Erwin Leisinger wieder sechsmal auf dem Programm. Zehnmal wird das Märchen „Der Zauberer von Oz“die hoffentlich wieder recht vielen Kinder und Erwachsenen in seinen Bann ziehen. Noch eine Entscheidung wird Spielleiter Gebhard Kienzler für sein Erwachsenenstück treffen.

Texte und Bilder von Fred-Jürgen Becker

 

 

Mehrere Premieren beim Hornberger Schießen am 16.8.17

Einen Presseartikel gibt es hier.

Impressionen vom Hornberger Schießen (16.07.2017)

Historischer Verein Hornberg macht Kinderferienprogramm

 
 

Am Vergangen Donnerstag den 10.08.2017 haben Alexander Gotthans und Sarah Meier beim AWO Kinderferienprogramm einen Theaterworkshop für 21 Kinder angeboten.  Der ausgebildete Schauspieler und die angehende Sozialpädagogin, haben ein abwechslungsreiches Programm von Aufwärmübungen, über Dialoge bis hin zu Improvisationseinheiten angeleitet und vorgestellt.  Geplant war von den langjährigen Mitgliedern eine Bühnenführung durch den Storenwald, die auf Grund der schlechten Wetterlage abgesagt werden musste und somit fand das Programm in der örtlichen Grundschule statt. Um den Kindern einen Eindruck von Theater zu vermitteln wurden kleine Gruppen gebildet welche dann kurze Dialoge bzw.  Szenen einübten und danach von den Kindern mit vollem Einsatz und Begeisterung aufgeführt wurden. Ein herzliches Dankeschön gilt den Organisatoren Esther Lang und Aileen Nicoletta. Außerdem Ingrid Kegel für die tollen Bilder, welche sie über das ganze Programm machte.

Heimatabend lockte viele Besucher an - Bärenplatz war beste Kulisse

Bekannte Volkstänze, Musik und urige Schwänke waren beim ersten Heimatabend  2017 der Trachtengruppe des Historischen Vereins  am Freitag auf dem Bärenplatz vor vielen Besuchern die Markenzeichen von zwei rundum vergnüglichen Stunden.

Nach der Begrüßung durch Obmann Torsten Dalichow fanden die bekannten Volkstänze der Trachtengruppe Hornberg-Lauterbach große Beachtung vor allem der Feriengäste. Ob „Schwarzwaldmädel – Alter Heißa – Steieregger“ oder zum Schluss die „Sternenpolka“  bekamen für die einfallsreichen Tanzfiguren großen Beifall und waren begehrte Fotomotive. Moderator Peter Reeb sagte die einzelnen Vorführungen gekonnt an und gab auch Informationen zur Herkunft der Tänze und zu den Trachten. Die musikalische Gestaltung durch Gabi Bilharz rundete das Ganze vortrefflich ab.

Die umwerfend dargestellten Schwänke und Auftritte von Hornberger oder Schwarzwälder Originalen aus früheren Zeiten sorgten für ungetrübte Heiterkeit und Volksbelustigung.  Aus der Feder des unvergessenen Erwin Leisinger entstammen so knorzige Zeitgenossen wie der Hochzeitsläder. Fritz Wöhrle (Metzger) stellte dessen Aufgaben und die Tradition des Hochzeitsladens, wie es im „Richebe“ (Reichenbach) der Brauch war, umwerfend toll dar. Ebenso gelungen war sein Auftritt als Uhrenträger mit der „Krätze uf em Buckel“. Als alter „Heiler-Bur us em Richebe“, der nicht nur wegen seiner Wohnung „dem Schulhaus vis a vis“,  als schlau galt, reizte Wolfgang Blum die Lachnerven des Publikums immer wieder. Auch Brunhilde Schweizer als „Heiberwib Marie vom Schondelgrund“  hatte gar manch lustige Geschichten zu erzählen. Beide verkörpern diese Charaktere seit genau 25 Jahren. Arbeit, Mühen und Plagen aber auch der gute Verdienst des Glasträgers verkörperte Fritz Wöhrle (Architekt) ausgezeichnet. Turbulent, mit teilweise deftigen Wortspielen ging es im Schwank „Ehescheidung“ mit Schultheiß Torsten Dalichow, Ratschreiber Wolfgang Blum und den beiden Kontrahenten Bäuerin Evi Laumann und Bauer Fritz Wöhrle (Metzger) zu. „Ich tu redlich schaffe, du kunsch heim und hosch en Affe“ hielt die Ehefrau nach vierzig Jahren Gemeinsamkeit ihrem Angetrauten vor. Dieser konterte mit dem Vorwurf des Ehebruchs mit dem Knecht, was die Bäuerin sofort widerlegte „Ich han bloß sei Kammer suber g’macht“. Zum Schluss gelang es dem Schultheiß überraschend, das Paar wieder zu versöhnen. Ein Riesenapplaus war der verdiente Lohn für diese umwerfend komische Szenerie.

Beim Wettsägen wurden zwei Paare aus dem Publikum mit eingebunden. Es galt, von einem zehn Kilogramm schweren Rundholz eine Scheibe von möglichst genau 274 Gramm abzusägen. Dem Feriengästepaar gelang dies mit 270 Gramm am besten. Dabei wurde ein Rekord für die „Ewigkeit“ aufgestellt, denn bisher hatte noch nie jemand ein solch verblüffendes Ergebnis erzielt. Der Bärenplatz mit Rathaus und dem Schlossberg mit Burg im Hintergrund sowie die angenehmen Sommertemperaturen trugen das Ihre zum Gelingen des Heimatabends bei.    

Bilder und Text: Fred-Jürgen Becker

Bild1: Die Trachtengruppen Hornberg und Lauterbach erfreuten das zahlreich erschienene Publikum bei Heimatabend am Freitag auf dem Bärenplatz mit gelungenen Volkstänzen. Tanzleiter Albert Schneider (Lauterbach) mit Brunhilde Schweizer (beide links) hatte alles bestens eingeübt.

Bild2:Die Trachtengruppen Hornberg und Lauterbach wurden von Ansager Peter Reeb (rechts) vorgestellt.

Bild 3: Im Schwank  „Ehescheidung“ mit Bäurin Evi Laumann (von links), Schultheiß Torsten Dalichow, Ratschreiber Wolfgang Blum und Bauer Fritz Wöhrle (Metzger) ging es vor dem überraschenden Happy-end teilweise recht derb zu.

weitere Fotos

Aus den Proben von "Das Wirtshaus im Spessart"

Eindrücke von den Pressebesuchen bei den Proben gibt es hier und hier.

Und hier einige Schnappschüsse von unserer Ingrid Kegel.

 

 

 
 

Nacht der Lichter von "Rabatz im Zauberwald"

 

Fotos: Ingrid Kegel

Kostümtag von "Rabatz im Zauberwald"

Fotos: Ingrid Kegel

Einen Bericht des Schwarzwälder Boten findet ihr hier.

Schöne 62. Premiere des Hornberger Schießens

Hier gibt's einen Premierebericht und hier einen Artikel zu den Vorbereitungen.

Tolle Premiere von „Rabatz im Zauberwald“

Theater bei uns auf der Freilichtbühne ist immer ein großes Miteinander von Schauspielern und Zuschauern. Einen herzlichen Dank an unser Premierepublikum! Bei einem derart zahlreichen, begeisterungsfähigen, begeisternden und begeisterten Publikum hatten wir auf der Bühne mindestens so viel Spaß wie ihr auf den Rängen. Und dann die überwältigende Resonanz nach dem Stück: VIELEN, VIELEN DANK!!!   

Hier die Berichterstattung aus dem Schwarzwälder Boten mit Bildern.

Hier der Artikel aus dem Offenburger Tagblatt mit umfangreicher Fotogalerie.

Und hier Impressionen eingefangen von unserer Ingrid Kegel.

 

Proben - Endspurt für "Rabatz im Zauberwald" Premiere 24. Juni 18 Uhr

 
 

Feiertag wird zum Probentag - "Rabatz im Zauberwald"

 
 

4. internationaler Trachtentag auf der Insel Mainau

Internationaler Trachtentag auf der Insel Mainau im Bodensee

Einen schönen Tag erlebte die Trachtengruppe des Historischen Vereins Hornberg anlässlich des 4. Internationalen Trachtentages auf der Insel Mainau im Bodensee. Schon früh am Morgen fuhr die Trachtengruppe zusammen mit der Trachtengruppe aus Lauterbach mit der Bahn und dem Bus zur Blumeninsel. Der anschließende Umzug führte durch die Parkanlagen bis zum Schloßhof. Zahlreiche Besucher begrüßten die Trachtenträger mit viel Beifall. Besondere Hingucker waren der Uhrenträger und der Glasträger aus Hornberg. Insgesamt 73 Gruppen mit knapp 2.000 Trachtenträgern und Musikanten nahmen dort  Aufstellung.  Nach der Begrüßung, dem Gottesdienst und der offiziellen Eröffnung durch die gräfliche Familie genossen die Teilnehmer im Anschluss die herrliche Blütenpracht. Tulpen und Orchideen in unterschiedlichsten Formen und Farben standen in voller Blüte. Immer wieder gab es auch Gespräche und Fototermine mit Besuchern und wir konnten über unsere Stadt Hornberg, das Hornberger Schießen und die Freilichtbühne Hornberg erzählen.

Text: Else Reeb / Foto: Peter Reeb / 23. April 2017

weitere Informationen

Jahreshauptversammlung

Verabschiedete und neue Obmänner und -frauen des Historischen Vereins Hornberg: Von links Sabine Schemel wird nach Nathalie Braitsch (nicht auf dem Foto) neue Märchen-Obfrau, Petra Schwarzwälder wird Nachfolgerin des seit rund 20 Jahren tätigen Krimi-Obmanns Gebhard Kienzler (Fünfter von links). Torsten Dalichow tritt als Trachtengruppen-Obmann in die Fußstapfen von Else Reeb, die das Amt 21 Jahre inne hatte. Ralf Fuhlert ist neuer Bühnenwart, den Horst Laumann (Zweiter von rechts) nach 17 Jahren Engagement aber noch weiter unterstützen wird. Nach über zwölf Jahren übergab Bärbel Ketterer als Obfrau »Schießen« die Verantwortung an Thomas Weißer.
Neuwahlen beim historischen Verein (von links): Fritz Wöhrle (Architekt), Petra Schwarzwälder (neu), Walter Aberle, Sabine Schemel, Torsten Dalichow (neu), Ralf Fuhlert (neuer Bühnenchef) Thomas Weißer (neuer Regisseur), Jürgen Schaumann, Eva Laumann und Stadtrat Eric Küffer Foto: Becker
Ehrungen (v.l. nach r.):2. Vorstand Fritz Wöhrle, Ralf Fuhlert (10 Jahre), Gebhard Kienzler
(30 Jahre), Waltraud Göpfert (40 Jahre), Brunhilde Schweizer (40 Jahre), Gisela Laun (10 Jahre),
1. Vorstand Jürgen Schaumann, Wolfgang Faißt (30 Jahre), Fritz Wöhrle (50 Jahre);
Nicht auf dem Foto:
Michael Ketterer (50 Jahre), Manuela Claus (20 Jahre), Moritz Wöhrle (10 Jahre)

Tanzprobe für Rabatz im Zauberwald

Rabatz im Zauberwald - Märchengruppe bereitet sich mit Workshop vor

 

Trachtengruppe beim Neujahrsempfang des BHV

Eine Delegation der Trachtengruppe besuchte den Neujahrsempfang des Bundes Heimat und Volksleben.
Die Gruppe unseres Vereins besuchte die Regierungspräsidentin Bärbel Schäfer, Erzbischof Stephan Burger und Prälatin Dagmar Zobel sowie Landrätin Dorothea Störr-Ritter.
Die Neujahrsempfänge sind eine jahrzehntelange Tradition. Insgesamt nahmen 20 Trachtenvereine, Bürgerwehren und Milizen am Umzug durch die Freiburger Innenstadt teil. Die jeweiligen Gruppenleiter übermittelten an den jeweiligen Amtssitzen die besten Wünsche für das kommende Jahr. Wir Hornberger brachten den Prolog des Hornberger Schießens und verschiedene Sorten Fläsche der Brauerei Ketterer .
(Quelle: Schwarzwäder Bote)