Baumaßnahmen zum Jahreswechsel

Nachdem die Bühne das 57. Jahr des Bestehens erfolgreich abgeschlossen hat, ist die Bausubstanz jedoch in die Jahre gekommen.
Mit dem Erlös der Freilichtspiele wird konsequent und nachhaltig die Bühne in Schuss gehalten. Der milde Winter machte es jetzt möglich, die letzte alte Treppe auszutauschen. Dabei war es nicht einfach, die Stufen an die bestehende Bestuhlung anzupassen. Es wurden deshalb vom erfahrenen Baugeschäft Kaltenbach Stufen mit "Spezialmaß" angefertigt. Das Ergebnis lässt sich sehen und jetzt schon begehen. Gerade ältere Besucher dürften bei der Benutzung die angenehme flachere Steigung schätzen.
Bühnenwart Horst Laumann sorgte während der Bauphase für den Einbau der Leerrohre, welche später zur Installation der Treppenbeleuchtung wichtig sind.
Weiter werden von ihm gerade Regale für die Beleuchtungstechnik eingebaut.
 

Trachtengruppe in Lauterbach

hier geht´s zum Winterheimatabend!

Jahresausflug des Vereinsnachwuchses

Mit dem Bus ging es nach Stuttgart.
Ein erster Stopp wurde bei Ritter Sport in Waldenbuch eingelegt. Die Kinder durchstreiften mit Interesse das Museum und ließen sich vom Modelllastwagen eine kleine Tafel Schokolade ausliefern. Auf den Geschmack gekommen, lud der Fabrikverkauf ein, noch fehlende Weihnachtsgeschenke zu besorgen.
Anschließend wurde der Besuch des Stuttgarter Weihnachtsmarktes bei leichtem Schneefall zu einem stimmungsvollen Erlebnis.
Voller Spannung nahmen alle am Nachmittag ihre reservierten Plätze in den ersten drei Reihen in der „Komödie am Marquardt“ ein und erlebten eine turbulente Inszenierung, an der Kinder wie  Erwachsene großen Spaß hatten.
Gideon Rapp (siehe auch rechte Spalte) konnte alle durch seine Vielseitigkeit begeistern. Er spielte, sang und tanzte sich in die Herzen der Zuschauer und beeindruckte durch seine ausdrucksstarke Mimik.
Nach der Vorstellung blieb leider nur kurz Zeit für Gespräche und ein schnelles Foto, denn der Bus wartete schon. Aufgrund des starken Schneefalls wollte man schnell die Rückreise antreten.
Ein Wiedersehen gibt es spätestens bei „Pippi Langstrumpf“. Dann ist Gideon der bei uns Zuschauer, wird sich an seine ersten Schritte auf den Brettern, die „die Welt bedeuten“ erinnern  und  sicher so manches Nachwuchstalent entdecken.                                                              Text und Fotos Angelika Rapp

Kanoniere mit gemütlichem Hock - voradventliches Beisammensein mit Tannenreis und Krabbelsack

Bei ihrem gemütlichen Kameradschaftsabend bewiesen die Kanoniere des Historischen Vereins (von links) Herbert Zapf, Wolfgang Grüttner, Bastian Zapf, Obmann Roland Roth, Mario Grüttner und Ralf Fuhlert, dass sie nicht nur kräftig schießen sondern auch in froher Rundet feiern können. Nicht auf dem Bild sind Hans-Werner Kegel und Fred-Jürgen Becker als Fotograf.

Dass  die Kanoniere des Historischen Vereins nicht nur laut schießen und kräftig  piff-paff schreien, sondern auch in gemütlicher Runde fröhlich feiern können, stellten sie dieser Tage unter Beweis.

Denn erstmals hatte Obmann Roland Roth zum nahenden Jahresende zu einem Treffen seiner Leute in den großen Umkleideraum in der Freilichtbühne eingeladen. Damit sollten die zehn Kanoniere für ihren ganzjährigen Einsatz mit einer  kleinen Anerkennung belohnt werden. Nicht nur innerhalb der Aufführungen des Hornberger Schießens lassen es die starken Männer krachen, sondern sie treten auch während des ganzen Jahres bei den verschiedensten Anlässen auf.

Das sind zum Beispiel Empfänge bekannter und berühmter Persönlichkeiten als geladene Gäste der Stadt. Bereits zu Beginn der sechziger Jahre erfuhr der Rheinländer Bundeskanzler Konrad Adenauer, was es mit dem sprichwörtlichen Hornberger Schießen auf sich hat. Aber auch bei Betriebsversammlungen, Tagungen und Aufenthalten von Gästen auf dem Schloss und im Hotel sind die Kanoniere  Botschafter der Stadt. Bei Jubiläen, Geburtstagen, ja sogar bei Hochzeiten und Familienfeiern kommen die allseits bekannten Kanonen zum Einsatz. Der Ablauf sieht dabei zweimal drei Schuss vor, dann wird das Ereignis anlässlich des Besuchs des Herzogs anno 1564 in Versform vorgetragen. Den überraschenden Schlusspunkt setzen dann die Gäste selbst, wenn sie stets begeistert das laute „Piff-Paff“ mitschreien, wenn das Pulver ausgegangen ist. Diese Art der Aufführung kommt immer bestens an und die Gruppe der Kanoniere darf jedes Mal großen Beifall und viel Lob seitens ihres Publikums verbuchen.
Mit Zustimmung der Vorstandschaft um ihren Vorsitzenden Jürgen Schaumann  trafen sich die zehn Landsknechte am Vorabend des ersten Advents zum gemütlichen Hock. Nach einer kurzen Ansprache eröffnete Obmann Roland Roth das leckere Salatbüffet. Der knusprigen Braten, den die Frauen der Kanoniere zubereitet hatten,  sorgte  für den kulinarischen Leckerbissen. Zum Verzehren nebenbei gab es Hefekranz und ein Gläschen Wein. Um dem nahenden Nikolaustag Rechnung zu tragen, wartete ein von den Teilnehmern  reich bestückter Krabbeksack mit so manch angenehmer Überraschung auf. Das Ehepaar Fuhlert und seine Helfer hatten den Raum geschmackvoll dekoriert, so dass  eine heimelige  Atmosphäre zum Verweilen einlud . Selbstverständlich wurde neben einigen adventlichen Weisen  auch das Landsknechtlied gesungen. Bei unterhaltsamen Gesprächen und vielen  „Weisch-no-Geschichten“ von gemeinsamen Auftritten  verging die Zeit wie im Fluge. Und eines dürfte gewiss sein: Diesem Kameradschaftsabend werden bestimmt noch weitere folgen.

Bei ihrem gemütlichen Kameradschaftsabend bewiesen die Kanoniere des Historischen Vereins (von links) Herbert Zapf, Wolfgang Grüttner, Bastian Zapf, Obmann Roland Roth, Mario Grüttner und Ralf Fuhlert, dass sie nicht nur kräftig schießen sondern auch in froher Rundet feiern können. Nicht auf dem Bild sind Hans-Werner Kegel und Fred-Jürgen Becker als Fotograf.

 

Text und Bild Fred-Jürgen Becker

Oh Tannenbaum, Oh Tannenbaum ...

Der Mann in Rot ist nicht der Nikolaus, sondern unser Bühnenwart Horst Laumann. Zusammen mit Kanonier Ralf Fuhlert und dem zweitem Vorstand Günther Öser wurde traditionell der Weihnachtsbaum in unserer winterlich schlummernden Freilichtbühne geschmückt!

Frohe Weihnachten!

zum Livebild in der Abendstunde

Weihnachten

Wenn es in der Welt dezembert
und der Mond wie ein Kamembert
gelblich rund, mit etwas Schimmel
angetan, am Winterhimmel
heimwärts zu den Seinen irrt
und der Tag stets kürzer wird - 
sozusagen wird zum Kurztag - 
hat das Christkindlein Geburtstag!
Ach, wie ist man dann vergnügt,
wenn man einen Urlaub kriegt.
Andrerseits, wie ist man traurig,
wenn es heißt: "Nein, da bedaur´ ich!"
Also greift man dann entweder
zu dem Blei oder der Feder
und schreibt schleunigst auf Papier
ein Gedicht, wie dieses hier:

Die Berge, die Meere, den Geist und das Leben
hat Gott zum Geschenk an uns gemacht;
doch uns auch den Frieden, den Frieden zu geben,
das hat er nicht fertiggebracht!
Wir tasten und irren, vergehen und werden,
wir kämpfen mal so und mal so ...
Vielleicht gibt´s doch richtigen Frieden auf Erden?
Vielleicht gerade jetzt? -- Aber wo? ...

HEINZ ERHARDT

Oktober

"Brand in der Freilichtbühne"
mehr...

September

Musicalstars zu Gast auf der Freilichtbühne ...Zum Offenburger Tageblattmehr!

°°°°°°°°°°°°°°°°

Herbstversammlung des BHV in Hornberg
mehr...

v.l.: 2. Vorstand Günther Oeser, 1. Vorstand Jürgen Schaumann, Bärbel Ketterer - Obfrau "Hornberger Schießen"
Bildmitte: Thomas Kempf
Thomas dankt: "Ich war gerne bei euch!"

Saisonabschluss am 02. September 2012

Nach der letzten Aufführung ist es Brauch, sich auf der Freilichtbühne zum Saisonschlus bei einem "Abschlusshock" zu treffen. Die diesjährige Saison begann am 26. Juni und endete am 2. September. Das Ergebnis des riesigen Arbeitspensums, das die Vereinsmitglieder an über 22 Terminen forderte, war trotz der teilweise extremen Wetterlage zufriedenstellend.

Jürgen Schaumann, der erste Vorstand des Vereins, dankte allen Mitgliedern für ihr großartiges Engagement und die stetige Bereitschaft, ehrenamtlich auf und hinter der Bühne mitzuwirken. 

Dass man auf dem richtigen Weg sei, beweisen die Besucherzahlen und Rückmeldungen der vergangenen Spielsaison. Über 500 Zuschauer sahen im Schnitt Dürrenmatts "Der Besuch der alten Dame". Schade, dass von 6 geplanten Aufführungen zwei wegen Dauerregens abgesagt werden mussten.

Auch die durchschnittlich 300 Besucher beim "Hornberger Schießen" bestätigen, dass das Volksspiel auch im 58. Aufführungsjahr eine schier ewig anzuhaltende Anziehungskraft ausübt.

Über 6000 Besucher konnten die liebevolle Inszenierung "Die schöne und das Biest" erleben. Der Disziplin aller ist es zu verdanken, dass ein ausgefallenes Spiel spontan eine Woche später aufgeführt werden konnte. Somit konnten 10 Spiele - wenn auch nicht trocken - durchgeführt werden.

Eine besondere Ehrung wurde anlässlich dieser Zusammenkunft noch ausgesprochen: Thomas Kempf, langjähriger Akteur in allen Sparten des Vereins (Nachtwächter Lauble, Märchen, Trachtengruppe, 2. Vorstand), verabschiedete sich aus gesundheitlichen Gründen aus dem "aktiven Dienst".
Für seine Verdienste wurde er zum Ehrenmitglied ernannt.

Stadtfest im Juli

"Schießen und genießen" - so lautete das Motto des diesjährigen Stadtfestes.
Da durften die Akteure des Historischen Vereins nicht fehlen. Die Landsknechte hatten ein Lagerleben aufgebaut, das für viele Besucher zum Fotomotiv wurde. Nicht zuletzt durch die Stellwand, die einen lebensgroßen Landsknecht darstellte. Mehrmals wurde auf allen Bühnen die Geschichte des Hornberger Schießens aufgeführt. Weiter wurde die restaurierte Vereinskanone - ein Geschenk der Hornberger Vereine an die Stadt Hornberg zum 900 jährigen - an ihren ursprünglichen Platz gezogen.

 

Auftritt einiger Spielerinnen und Spieler aus der Gruppe "Die Schöne und das Biest"

20.Mai 2012

 

Velozipedfahrt auch durch die Freilichtbühne

Anlässlich des Hornberger Frühlingsfestes besuchten einige Besucher die Bühne "hoch zu Roß". Historisch passten sie wunderbar in die beschauliche Kulisse.
Kanoniere des Vereins begrüßten die Fahrer und erzählen die Geschichte des mißglückten Herzogempfangs von 1564.

Ein Einblick in die Arbeiten hinter und an den Kulissen

Die Freilichtbühne Hornberg, mit dem Namen Erwin - Leisingerbühne, ist Eigentum des Historischen Vereins Hornberg e.V..
In einer großen Zahl an ehrenamtlichen Arbeitsstunden und teilweise hohem finanziellen Aufwand, wird die Bühne erhalten und ausgebaut.
Großer Brocken stellen aktuell die beiden Tore in der Stadtmauer dar.
Viele Jahrzehnte haben ihre Spuren hinterlassen.
Mit Unterstützung der Stadt Hornberg und dem Bund deutscher Amateurtheater e.V. konnte ein Sanierung noch vor der Sason erreicht werden.

Allen, die dabei mitgeholfen haben, sei an dieser Stelle herzlich gedankt.

Hier einige Impressionen:

Weitere Arbeiten hinter den Kulissen
 
 
 
 
 

Aus der Probenarbeit für "Die Schöne und das Biest"

 
 
 
 
 

Teufel und Landsknechte als Darsteller

 

Schwarzwälder Bote vom 03.April 2012


Ein Kamerateam dreht auf dem Hornberger Schlossberg und Umgebung Ausschnitte für den Flm "Deutschland in 3D - Der Schwarzwald"

Hornberg - Hornberger Teufel und Landsknechte vor einer urigen landschaftlichen Kulisse sind die Hauptdarsteller gewesen, als am Samstagvormittag ein Kamerateam der "terra media services" (tms) aus Herdwangen-Schönach auf dem Hornberger Schlossberg malerische und mystische Motive zum Film "Deutschland in 3D – Der Schwarzwald" eingefangen hat.

Mit der Reihe "Deutschland in 3D" sollen ausgesuchte Regionen in hochwertigen Filmen dokumentiert werden. Der Pilotfilm "Schwarzwald" als größte touristische Region Deutschlands verspricht laut "tms" zauberhafte Geschichten und prächtige 3D-Bilderwelten und dementsprechend ein angemessenes internationales Zuschauerinteresse.

Vier Freiberufler, die sich "Das Quartett" nennen und seit vielen Jahren gemeinsam und erfolgreich Auftragsproduktionen für die Film- und Medienbranche realisieren, sind an diesem Projekt beteiligt.

Das Quartett, das sind Kathrin Pfau als Produzentin und Drehbuchautorin, Stephan Boehme an Kamera 1 – der sich auch um das Sound-Design kümmert – sowie Uwe Hannig, der für Kamera 2 und Animation zuständig ist, und Martin Anner als Kamera-Assistent. Der aus Hornberg stammende Joachim Zühlke hatte dem Team die Anregungen für Aufnahme-Themen und die einmalige Kulisse auf dem Schlossberg gegeben.

Im "Schwarzwald-Film" geht es zum Einen um eine einzigartige Natur, zum Anderen um Tradition und Kunsthandwerk, um Mythen und Moderne.

Mit einer Länge von etwa 90 Minuten soll er internationalen 3D-TV-Sendern angeboten werden, als mehrsprachige 3D-Blu-ray wird die Dokumentation aber auch in Deutschland erhältlich sein.

In der ersten Szenerie feierte die Hornberger Fasnet fröhliche Urständ. Hornberger Teufel, um einen auf dem Feuer dampfenden Kessel versammelt, zeigten in der dunklen und von wallenden Nebeln durchströmten Felsenhöhle ihr Brauchtum. Die zweite Szene spielte draußen beim Mühlstein nahe dem Pulverturm. Hornberger Landsknechte luden dort ihre Kanonen und warteten auf das Signal des Nachtwächters, um zu schießen, sobald dieser den aus Richtung Gutach erwarteten Herzog sichtet. Natürlich ging es hier um die bekannte Geschichte mit dem zu früh verschossenen Pulver. Den Hornberger Darstellern hat das Mitwirken großen Spaß gemacht, und sie sind gespannt auf das Resultat. Und die Kameraleute fanden die Hornberger "Story" interessant und wollen sie drei-dimensional und attraktiv arrangieren.

Theaterworkshop für unsere großen und kleinen Märchenspieler

So viel Spaß kann ein Theater- Workshop machen!

Am 24. und 25.März 2012 sah man Kinder und Erwachsene mit Teekanne, Tassen, Senftube, Fliegenklatsche, Schubkarre und anderen Gegenständen  zum Gymnastiksaal der Wilhelm- Hausenstein- Schule ziehen.
Die mitgebrachten Requisiten dienten dem Einfühlen in die jeweiligen Rollen,
in die die Fee Finesse die Spieler im Märchen „Die Schöne und das Biest“ verwandelt. So wird z. B. aus der Hausdame eine Teekanne und aus der Gärtnerin eine Schubkarre.
Theaterpädagogin Sonja Doerbeck aus Stuttgart hatte viele Ideen mitgebracht, wie man sich in eine Rolle einfinden kann.

 

Sonja Doerbeck erklärt eine Übung.

„Jede Rolle ist wichtig! Die Verantwortung für die Rolle liegt bei jedem Spieler. Er muss seine Rolle zum Strahlen bringen. Sobald ihr die Bühne betretet, muss euer Schalter an sein. Und denkt immer daran, 70 Prozent der Kommunikation läuft über die Körpersprache. Das ist im täglichen Leben so und ganz besonders beim Theater spielen“, so eine Quintessenz ihrer Aussagen.
Durch Spiele und theaterpädagogische Übungen wurden außerdem die Wahrnehmung, das Ensemblegefühl, die Bühnenpräsenz und die Reaktionsfreudigkeit in der Gruppe geschult.

 

Hilfe! Das Biest kommt!
Hurra! Prinzessin Chantal flüchtet!

Frau Doerbeck war sehr erfreut über die hohe Motivation der kleinen und großen Hornberger Märchenspieler.
Allen, auch den Erwachsenen, die vorher etwas skeptisch waren, hat der Workshop viel Spaß gemacht.
Nun darf man gespannt sein, wie jeder seine neuen Erkenntnisse auf der Bühne präsentiert.

 

57. Hauptversammlung für das Vereinsjahr 2011

Jürgen Schaumann, 1. Vorsitzender

Die Hauptversammlung fand am 17. März 2012 im Gasthaus Krokodil statt.
Vorab gab es ein feines Essen für die Aktiven des Vereins.
Freundlicherweise begrüßte uns die Inhaberfamilie Di Prinzio mit einem gespendeten Vorspeisensalat. Weiter überreichten die Wirtsleute einen Gutschein für 5 Familienpizzen, die bei einem Arbeitseinsatz auf der Freilichtbühne den Helfern zum Mittagessen gebracht werden!

Herzlichen Dank!

Pünktlich um 19.30 Uhr begrüßte der erste Vorsitzende Jürgen Schaumann alle Anwesenden. Nach der Totenehrung folgten die Berichte über das abgelaufene Geschäftsjahr.

Der Verein besitzt derzeit 224 aktive Mitglieder, darunter viele Kinder und Jugendliche. Mit den passiven Mitgliedern zählt der Verein weit über 300 Mitglieder.

Schaumann berichtete über die Sorgen mit der schlechten Witterung und dem Erwachsenenspiel "Sommernachtstraum".
Aus unserer Sicht wurden wir vorsätzlich von dem unter Vertrag genommenen Regieteam Markus Schlueter und Lena Schemmel getäuscht, lange hingehalten und dann einer Situation ausgesetzt, die keinen Spielraum mehr ließ.
Die Alternative wäre gewesen, alles abzusagen. Einen Vorwurf haben wir uns selber zu machen: "Wir haben zu lange gewartet und uns vertrösten lassen".
So ging man den mutigen Weg, der letztendlich in eine Performance mit viel Arbeit, Kosten, Ärger und dann leider wenig Erfolg endete - von dem wirtschaftlichen Verlust einmal abgesehen.
Eines haben wir alle gelernt " So etwas passiert uns nicht wieder!"
Schaumann dankte allen Mitgliedern und Sponsoren, die spontan geholfen haben, das Beste aus der Situation zu machen.

Fünf Hornberger Schießen, zehn (!) Märchen "Till Eulenspiegel", sieben "Sommernachtstraum unserer Zeit", zwei Brauchtumsabende, etliche Auftritte der Trachtengruppe und der Kanoniere, Sitzungen, Tagungen, Kurse und Arbeitseinsätze haben viel Spass gemacht, aber auch Energie gekostet.

Günther Oeser berichtete für die entschuldigte Obfrau der Märchengruppe Nathalie Braitsch von einer großartigen Märchensaison.
Gleich zwei bemerkenswerte Ereignisse haben stattgefunden.
Zum einen hat man stilllschweigend die Besucherzahl von 100.000 Besucher beim Kinderstück überschritten. Seit 1985 bietet die Bühne Stücke für unsere kleinen und jung gebliebenen Gäste.
Zum anderen hat das bewährte Regieteam Angelika Rapp und Margot Lang die 10. Märchensaison über die Bühne gebracht - Herzlichen Glückwunsch!

Bärbel Ketterer hielt für das Freilichtspiel "Das Hornberger Schießen" Rückblick. 21 Rollen sind derzeit mit 36 Personen besetzt. Alle Akteure zusammen benötigen über 100 Kostüme. Trotz den Wetterkapriolen ist man mit dem Besuch und der Qualität der Aufführungen sehr zufrieden.
Beim Blick in die Zukunft wurde auf das Freilichtspiel am 28. Juli 2012 hingewiesen. Vor der Aufführung gibt die Stadtkappelle Hornberg wieder einmal ein Platzkonzert.
Weiter bat Bärbel Ketterer um Mithilfe beim Stadtfest, das unter dem Motto "Das Hornberger Schießen" stattfindet.
Zum Schluss wünschte sie uns gutes Wetter und eine gute Kameradschaft.

Gebhard Kienzler unterstrich mit seinen Worten nochmals die Ausführungen des ersten Vorstandes und schilderte, wie es zum "Sommernachts-alb-traum" kam. Er dankte allen Helfern, die vor allem im Bühnenbau Hand anlegten.
Näheres zur kommenden Saison finden Sie im Spielplan!

Else Reeb, verantwortlich für die Trachtengruppe, berichtete von einigen Terminen, welche die Trachtengruppe wieder wahrgenommen hat. Dies waren: Tanzproben, der Besuch des Verbandstages in Bräunlingen, Brauchtumsabende in Hornbergs Stadtmitte und vielem mehr.
Auf das Jahr 2012 blickend sei die Herbstversammlung des BHV in Hornberg erwähnt. Um Unterstützung wurde gebeten. Weitere Termine sind u.a. die geplanten Brauchtumsabende und ein Auftritt im Europa Park in Rust.

Walter Aberle, Kassierer

Dann folgte der Kassenbericht von Walter Aberle, dem Kassierer des Vereins.
In seiner Präsentation wurde ersichtlich, was alle befürchtet hatten:
Das mäßige Wetter, die fehlende Pause beim Erwachsenenstück und der Besucherrückgang beim "Sommernachtstraum unserer Zeit" haben ein Minus von mehreren tausend Euro eingefahren.

Kassenprüfer Andreas Horn bescheinigte Aberle eine sehr korrekte Führung der Vereinskasse und bat die Versammlung um Entlastung, welche umgehend einstimmig erfolgte.

Der Haushaltsplan für 2012 orientierte sich an den Vorjahreszahlen bis 2010 und konnte einstimmig verabschiedet werden.

Bürgermeister Siegfried Scheffold

Entlastung der Vorstandschaft
Bürgermeisters Siegfried Scheffrold übermittelte Grüße des Stadtrates und zeigte die Bedeutung der Bühne für die Stadt - vor allem auch in der Außenwirkung auf. Sehr gerne unterstütze man die Freilichtspiele, mit der Kartenreservierung über die Tourist Information.
Auch wurde finanzielle Unterstützung bei der Sicherung der Toranlagen gewährt. Er sieht die Bühne in gutem Zustand und damit das Geld gut angelegt.
Als Win-win-Situation könne man den Hornberger Schießen Weg sehen, der durch die Freilichtbühne auf das Schlossareal führt. Auch dieser werde Hornberg touristisch voranbringen.
Scheffold lobte die Arbeit der Aktiven. Sie sei umwerfend. Er verglich den Bühenbetrieb mit dem eines wirtschaftlichen Kleinunternehmens und zollte große Anerkennung.
Weiter empfahl der Bürgermeister, einen Schlussstrich unter den Sommernachtstraum zu ziehen. Der Verein sei professionell mit der schwierigen Situation umgegangen. Den Akteuren, die das "durchgezogen haben"  gebührt größter Respekt.
Scheffold dankte für die Bereitschaft, sich beim Frühlingsfest einzubringen und dankte den Veratwortlichen des Vereins für die sehr gute Zusammenarbeit mit der Verwaltung.
Gemeinsames Ziel ist es, Hornberg als lebenswerte Gemeinde herauszustellen.
Zum Schluss wünschte der Bürgermeister eine gute Saison.

Die folgende Entlastung der Vorstandschaft fiel einstimmig aus.

Ehrungen

In Abwesenheit wurde Thomas Kempf zum Ehrenmitglied des Historischen Vereins ernannt. Urkunde und Glückwünsche werden zu gegebener Zeit überbracht.

Folgende Mitglieder wurden für 10 Jahre mit der bronzenen Ehrennadel des Vereins ausgezeichnet:

Von links: Isabell Walter, Sabine Seifritz, Sarah Braitsch, Jürgen Schaumann (1. Vorstand), Monika Schemel, Liane Walter - nicht auf dem Foto: Nathalie Braitsch, Karsten Füssel, Kristina Hopp, Arpad Kurgyis, Giovanni Miseria

Hauptversammlung 2012

Viele Mitglieder waren gekommen, um Rückblick zu halten.
Hier erfahren Sie mehr!

Bericht Schwarzwälder Bote

Weitere Ehrungen für 10 Jahre folgen in der Freilichtbühne bei dem jeweiligen Stück:

Dies sind : Ferenc und Dénes Füssel, Hendrik Hopp, Steffen Oeser, Silvie Schemel, Franziska und Sebastian Schwarzwälder, Ramona Seifritz

Zum Schluss der Versammlung ergriff Ehrenmitglied Hans Hopp das Wort und dankte dem Bürgermeister für seine Wertschätzung und der Vorstandschaft für das Geleistete mit einem dreifach - kräftigen ...

PIFF PAFF