Märchengruppe führt Krippenspiel im Europa-Park auf

Seit einigen Jahren lädt die „Kirche im Europa-Park“ zum Tag des Krippenspiels  ein.

Jede Gruppe, die ein Krippenspiel einstudiert hat, kann sich für eine Teilnahme  bewerben.

In diesem Jahr folgte auch die Märchengruppe des Historischen Vereins dieser Einladung. Als die Bewerbung Anfang September verschickt war, hieß es allerdings, sich in Geduld zu üben, denn erst am 22. November kam die erhoffte Zusage, und die Proben begannen.

Mit gespannter Vorfreude, aber auch einer großen Portion Aufregung fieberten 29 Kinder und Jugendliche und ein Chor aus Eltern und Großeltern dem 3. Advent entgegen.

Der Tag des Krippenspiels begann mit einem adventlichen Gottesdienst.

Für den sich anschließenden Auftritt der zehn ausgewählten Gruppen aus ganz Baden gab es einen genauen Zeitplan. Die Hornberger Gruppe und ihr Krippenspiel „Maus Frederick und die Weihnachtsfreude“ stand an vorletzter Stelle auf dem Programm. So blieb allen ausreichend Zeit für einen Besuch des im Lichterglanz erstrahlten Europa-Parks, zumal der Eintritt für alle Beteiligten frei war.

Die feierliche Übergabe des Friedenslichts aus Bethlehem bildete den gemeinsamen Abschluss des Tages. Es traf  mit einer Gruppe Pfadfinder und Pfadfinderinnen  pünktlich aus Bethlehem über Wien und Karlsruhe in Rust ein und wird am Heiligen Abend in beiden Hornberger Kirchen brennen.

Die Geschichte von der Maus Frederick fand bei den Organisatoren der Kirche im Europa Park und den Zuschauern zur Freude der Spielenden großen Anklang. Der ganze Tag wurde von allen als stimmungsvoller Höhepunkt in der Adventszeit erlebt.

Die Krippenspieler
Louana mit dem Friedenslicht

Eine ganze Reihe Mitspieler der Freilichtbühne konnten ihre Theaterentzugserscheinungen bis zum Beginn der Saison 2015 temporär therapieren. Bei traditionellen Adventsnachmittag der katholischen Gemeinde brillierten sie im Stück "Der fast perfekte Ehemann" - und freuten sich, dass das Wetter sie im Gemeindesaal vollkommen kalt lassen konnte.

Der Schwarzwälder Bote schreibt:

Eine Menge Turbulenzen und viel Komik

Darsteller des Theaterstücks »Der fast perfekte Ehemann« begeistern Zuschauer

Hornberg (tg). Es war ein harmonischer und stimmungsvoller Tag, der Familiensonntag im Advent, den die katholische Pfarrgemeinde am vergangenen Sonntag, dem ersten Advent, festlich begangen hat. Dem Familiengottesdienst in der Kirche, den der frisch geweihte Diakon Michael Schlör mit der Gemeinde feierte und der vom Kindergarten Don Bosco mitgestaltet wurde, schloss sich am Nachmittag eine gemütliche Kaffeestunde mit angeregter Unterhaltung an und gegen Abend wurde das mit großer Spannung erwartete Theaterspiel in Szene gesetzt.

Aufführung bietet pures Vergnügen

Die von vielen gelungenen Aufführungen her bekannte Gruppe um Gaby Aberle hatte wieder ein rasantes Stück mit viel Situationskomik und Humor einstudiert und sorgte zwei Stunden lang für pures Vergnügen. Schon der Titel »Der fast perfekte Ehemann« hatte neugierig gemacht und von den Proben her war bekannt, dass es eine tolle Vorstellung geben würde. So besetzten dann auch die gespannten Besucher alle Stühle im Pfarrsaal, und alle kamen voll auf ihre Kosten. Die Darsteller, alles routinierte Laienkräfte, die schon so manche Aufführung meisterten, sorgten wieder für eine perfekte Darbietung und wurden für ihre Glanzleistung schließlich mit viel spontanem Beifall gefeiert. Der Inhalt des Stückes sei hier kurz wiedergegeben: Gaby (Julia Presti) hat ihren Ehemann (Marvin Polomski) satt, weil er im Haushalt keinen Handschlag tut, sondern im Gegenteil nur Unordnung schafft. Gaby fährt deshalb zu ihrer Freundin nach Mallorca und stellt ihrem Ehemann ein Ultimatum: Wenn er sich nicht ändere, werde sie die Scheidung einreichen. Das wäre der Mutter von Gaby (Annette Storz) nur recht, denn sie mag ihren Schwiegersohn nicht. Peters bester Freund Olaf (Jürgen Wöhrle) schaltet sich ein und versucht, ihm zu helfen. Nicht ganz leicht, besonders als Peters Nachbarin Diana (Beate Brohammer) leichtbekleidet auftaucht, weil sie sich zuvor aus ihrer eigenen Wohnung ausgesperrt hat. Das Chaos wird schließlich noch größer, als Nachbarin Ella (Sandra Wöhrle) einen Kammerjäger (Vincenzo Tagliareni) engagiert, weil sie missverständlich von Ungeziefer gehört hatte. Und so gab es eine Menge Turbulenzen und viel Durcheinander bis sich am Ende alles glücklich auflöste.

Alfredo Sanchez, der Vorsitzende des Hornberger katholischen Pfarrgemeinderates, der die zahlreichen Besucher im Kirchenzentrum anfangs begrüßt hatte, zeigte sich am Ende vollauf zufrieden mit dem Verlauf des Familiensonntags und sagte allen, die daran mitgewirkt oder dafür gespendet hatten sowie auch den Besuchern Worte herzlichen Dankes.

Zum Bericht des Offenburger Tageblatts geht es hier:

LaKü Weihnachtsfeier

Gemütlich wars hinter der Freilichtbühne, als Roland Roth die Landsknechte ("La") und mehrere Mitglieder des Küchenteams ("Kü") herzlich begrüßte. Es war eine gelungene Feier mit leckerem Essen und einigen echten Knallern unter den mitgebrachten und ausgelosten Geschenken, bei denen es viel zu lachen gab.

Fotos: Ingrid Kegel

Hornberger Schießen des Monats Oktober 2014

Mal wieder was aus der Region. Der Schwarzwälder Bote berichtet von der Beseitigung eines Sicherheitsrisikos an einem Bahnübergang: "Das erste Treffen am 22. August am Bahnhof Epfendorf-Talhausen mit Vertretern der Deutschen Bahn (wir berichteten) ist zunächst ausgegangen wie das Hornberger Schießen."

Weitere Zitate gibt es hier.

Ariella, die kleine Meerjungfrau

Der letzte Vorhang ist erst vor wenigen Wochen gefallen, schon haben die Vorbereitungen für die Spielzeit 2015 begonnen. Zu einer Besprechung traf sich die Märchengruppe des Vereins bereits im Oktober 2014.

"Die Toten Augen von London": Premiere

 
 

Fotos: Ingrid Kegel

Probearbeit zu "Die toten Augen von London"

Fotos: Ingrid Kegel

Räuber Hotzenplotz: Das Team

Spielleitung                                     Angelika Rapp

Musikalische Leitung (& mehr)        Gilia Skop

1. Hilfe (Souffleuse)                        Sabine Seifritz

Kasperl                                             Niklas Bossert, Julia Presti

Seppel                                              Nils Frey, Melissa Storz

Gretel und Feenkraut                       Celine Fricke, Cora Schemel

Großmutter                                       Inken Füssel, Maria Presti

Räuber Hotzenplotz                         Matthias Breithaupt, Jörg Fehrenbacher

Wachtmeister Dimpfelmoser            Josef Frey, Werner Haas

Petrosilius Zwackelmann                 Thomas Bossert, Steffen Schmid

Unke                                                Lara Fricke, Anke Ketterer

Fee Amaryllis                                    Jamie Sauter, Annette Storz

Gehilfen des Zauberers                  

Tobias Bossert, Jan-Niclas Frey, Luca & Leon Fehrenbacher, Kim Obert, Louana Sharma, Fabian Bonath, Lukas Schemel

Feenkraut                                        Celine Fricke, Cora Schemel

Feenwünsche                                  Anna Ketterer, Emely Meier

                                                        Kim Obert, Louana Sharma

Briefträger                                      Adrian Pfister

Einwohner des Ortes, singende Bäume, tanzende Kartoffeln, Waldtiere:

Katja, Fabian und Marie Bonath, Jonas Boye, Simone, Luca und Leon Fehrenbacher, Sofia Finke, Kerstin, Jürgen und Jan-Niclas Frey, Inken Füssel, Silke, Celine und Lara Fricke, Vanessa Hasametaj, Gjestina Istrefaj, Anke, Anna und Emil Ketterer, Anna-Lena Meier, Daniela und Emely Meier, Kim Obert, Maria und Julia Presti, Jamie und Uli Sauter, Sabine, Lukas und Cora Schemel, Louana Sharma, Sujin, Annette und Melissa Storz, Petra Strobel, Bianca Thiedke, Moritz Wöhrle

Maske:

Mala Brüstle, Kerstin Frey, Gerlinde Seitz, Veronika Mayer- Pfister

Tontechnik und Musikeinspielung:

Matthias Billharz, Nils Frey, Philipp Ketterer, Fabian Raith, Corina Raith, Bastian Zapf

Pyrotechnik und Effekte:

Dieter Barthel, Gerd Schemel, Adrian Pfister

Kostüme:

Elisabeth Duntz, Kerstin Frey, Sabine Schemel, Beate Wolber

Bühnengestaltung und Requisiten:

Marco Aberle, Margot Lang, Gerhard Lauble, Bianca Wagner, Rolf Wenzel, Fritz Wöhrle

Gebärdensprachedolmetscher:

Sabine Schemel, Anke Hagemann

Choreographie:

Susi Dangl

Theaterschulung:

Sonja Doerbeck

Viele Arbeiten der Bühnengestaltung wurden von Spielerinnen und Spielern der Märchengruppe selbst übernommen.

Dazu kommt das Team des gesamten Historischen Vereins Hornberg:

Angefangen bei Pflege und Ausbau der Erwin-Leisinger-Freilichtbühne und der Kleiderkammer über Marketing und Medien, z.B. unsere „Haus und Hof“-Fotografin Ingrid Kegel, und die Reservierung in der Tourist-Info Hornberg, die Kasse, den Einlass und die Platzanweisung bis hin zu Verpflegung in Küche und Sektbar.

Und nicht zu vergessen die Mandats- und Verantwortungsträger, die sich auch um Dinge wie Versicherungen, Lizenzen, Abrechnungen und vieles mehr kümmern.

Schließlich noch das erweiterte Team unserer Unterstützer, von denen z. B.  diejenigen aus der Gastronomie vor allem bei Arbeitseinsätzen und Feiern – ein besonderer Dank geht hier an die Familienbrauerei Ketterer – dankbar wahrgenommen werden. 

Impressionen von der "Nacht der Lichter"

 
 

Fotos: Ingrid Kegel

Eindrücke von der Vorstellung mit Gebärdensprachenübersetzung

Fotos: Ingrid Kegel

Räuber Hotzenplotz Kostümtag

Fotos: Ingrid Kegel

Saisonpremiere des Hornberger Schießens

 

Fotos: Ingrid Kegel

Brauchtumsabend der Trachtengruppe

 

02. Juli 2014

Wir trauern um unser Ehrenmitglied Hans-Werner Kegel

1984 Das Kalte Herz: HW als Holländer Michel
2012 Das Hornberger Schießen - rechts im Bild: Hans-Werner als erboster Herzog

Die Mitglieder des Historischen Vereins trauern um ihr Ehrenmitglied Hans-Werner Kegel.
Hans-Werner Kegel war über 50 Jahre Mitglied in unserem Verein. Er spielte im Hornberger Schießen den Friedrich, Krämer, Bürgermeister, Hauptmann und viele Jahre die Rolle des Herzogs.
Seine Verbundenheit mit dem Verein zeigte sich darin, dass er auch in der Trachtengruppe viele Jahre aktiv dabei war, die Hauptrolle im kalten Herz spielte und in den ersten Erwachsenenstücken mitwirkte.
In Sachen Bühnentechnik war Hans-Werner mit seiner Kreativität und seinem technischen Fachwissen eine treibende Kraft. Er war maßgeblich bei der Schaffung einer der ersten computergesteuerten Lichtanlagen für den Amateurtheater - Bereich beteiligt.
2005 ging mit dem Mittelalter-Fest für Hans-Werner ein Traum in Erfüllung, er hat sich dementsprechend stark engagiert. Für seine langjährige Treue erhielt Hans-Werner zahlreiche Vereins- und Verbandsehrungen und wurde Anfang 2014 zum Ehrenmitglied ernannt.

Wir danken ihm für seinen unermüdlichen Einsatz für den Verein.

Seinen Angehörigen gilt unsere ganze Anteilnahme.

Jetzt geht's los mit dem Räuber Hotzenplotz

Und das Offenburger Tageblatt berichtet darüber: Hier und hier

Und die Proben sind in vollem Gange: Hier

Die heiße Probephase beginnt mit dem Workshop: Hier

Arbeit an den Kulissen: Hier

Arbeit an den Hotzenplotz-Kulissen

Emely und Cora malen Stuhl und Besen des Zauberers an.
Bianca Wagner, Lehrerin an der Wilhelm-Hausenstein-Schule, hat die künstlerische Gestaltung des Bühnenbildes übernommen.
 

Ein kleiner Vorgeschmack aus der Probenarbeit des "Räuber Hotzenplotz"

 

Frühlingsfest

Stadt Hornberg
Schwarzwälder Bote
Impressionen vom Frühlingsfest, Fotos Ingrid Kegel:

Theater-Workshop der Märchenspieler

Die Uhr ist auf Sommerzeit umgestellt, das Wetter passabel. Gesangstrainings und die ersten Wegeproben im Storenwald sind absolviert. Und mit dem Theater-Workshop ist nun die intensive Probephase für die  Märchenspieler des Historischen Vereins Hornberg eingeläutet. Dafür hat sich Spielleiterin Angelika Rapp wiederum der Dienste von Sonja Doerbeck versichert. Die Theaterpädagogin kennt das Hornberger Ensemble mittlerweile recht gut. So konnten Spieler und Trainer auf dem Gelernten der letzten Jahre auf- und die Fähigkeiten ausbauen.

Anders als ein Saaltheater lebt die Hornberger Freilichtbühne auch von der Möglichkeit, die Bühne mit einem großen Ensemble zu bespielen. Das ist Chance und Herausforderung zugleich. Für die diesjährige Saison heißt das: Ohne Bäume kein Räuberwald. Und ohne Räuberwald kein Räuber Hotzenplotz. Darum stand der erste Tag ganz im Zeichen der Zauberbäume. Angelika Rapp möchte die Chance nutzen, um die Zuschauer bis hinein in eine magische Kulisse zu verzaubern; eine anspruchsvolle Herausforderung, die nur mit Schauspielern zu meistern ist, die bereits Theatererfahrung gesammelt haben. Am ersten Workshop-Tag wurden in intensiver Arbeit die Grundlagen gelegt, um die 25 kleinen und großen Bäume zu einer lebenden und aktiven Kulisse zusammenwachsen zu lassen. Die konzentrierten Proben der kommenden Wochen werden dafür sorgen, dass der Räuberwald im Storenwald im wahrsten Sinne eine wichtige Rolle spielen wird.

Vergleichsweise einfach hatte es Sonja Doerbeck dann am Sonntag, an dem sie mit den Darstellern der übrigen Figuren ein inspirierendes Potpourri aus Rollen- und Sprecharbeit veranstaltete. Auch das Zusammenspiel kam nicht zu kurz und rundete einen erfüllten Tag voller Spielfreude und Spaß ab.

 

 
 

Hauptversammlung 2014

Bei der sehr gut besuchten Hauptversammlung wurde die Vorstandschaft entlastet und wiedergewählt.

 

Viele Mitglieder nutzen die Möglichkeit, auf die vergangene Saison zurückzublicken und die neue Vorstandschaft zu wählen.
Von links: 2. Vorstand Fritz Wöhrle, geehrt für 40 Jahre: Wolfgang Grüttner, für 20 Jahre: Margot Lang, Verabschiedet: Kutscher Engelbert Hock, 1. Vorstand Jürgen Schaumann, neues Ehrenmitglied: Hans Werner Kegel
Bärbel Ketterer dankt unserem Kutscher Engelbert Hock für seine langjährigen Dienste.

Märchenproben haben begonnen

Die ersten Proben für den "Räuber Hotzenplotz" finden in einem Gruppenzimmer des evangelischen Kindergartens "Arche Noah" statt. Die Räume sind zwar für große Menschen etwas klein ;-), aber bei den Szenenproben ohne Statisten reicht der Platz aus. Von großem Vorteil: Requisiten sind reichlich vorhanden.

 

Seppel Melissa schält statt Kartoffeln Eier aus dem Kaufladen. Als verzauberten Hotzenplotz (Gimpel) sieht man hier eine Pinguinlaterne von St. Martin in einem Körbchen sitzen.

 

Hotzenplotz Matthias sitzt im Bannkreis des Zauberers mit einem kleinen Peter Pan Schwert. Neben ihm steht sein etwas klein geratener Räuberstiefel. Wenn sich der wahre Besitzer des Stiefels meldet, erhält er eine Freikarte!

 

Weitere Investitionen in die Sicherheit

Er ist ein wahrer Tausendsassa, mit riesigem handwerklichen Geschick ausgestattet, und er ist täglich auf "seiner" Bühne unterwegs: Horst Laumann ist seit vielen Jahren der Bühnenwart des Historischen Vereins, der sich, oft gemeinsam mit Ralf Fuhlert und Mario Grüttner, um so ziemlich alles kümmert. Sogar den Damen, die während der Spiele bewirten - "Spaß muss sein" - hat er einen eigenen stabilen Sektglashalter gebastelt ("damit das Rumstehen der einzelnen Gläser endlich mal ein Ende hat"!). Und selbst beim gestrigen Pressetermin sorgt er in der im Dämmerschlaf liegenden Bühne für ein warmes Plätzchen.

Jetzt ist seine Zeit, während der Saison überlässt er die Gebäude und das Rampenlicht den anderen. Und trotzdem hat er während den Aufführungen von den verschiedensten Plätzen jederzeit den Überblick, auch wenn ihn die wenigsten bemerken. "Ich weiß, wo es klemmt", sagt er und das glaubt man ihm auf Wort. Morgens und auch mal spät abends: lieber einen Kontrollgang zu viel als zu wenig, auch das hat er sich angewöhnt.

Aktuell arbeitet er an neuen Toren, für die er die Werkstatt vom Zimmergeschäft Brohammer benutzen darf, hat die Bühne nach der Saison in etlichen aufwendigen Stunden "wasserlos" gemacht, also sämtliche Leitungen entleert, den Unterbau der Wehrgänge fertiggestellt und durch das richtige Schalten der Geräte im letzten Jahr eine Menge Strom gespart. Allerdings sind die Kosten, die der Historische Verein jährlich in die Bühne investieren muss, auch ernorm und ist daher das Engagement des Bühnenwart-Teams nicht hoch genug anzurechnen. Da die Sicherheit oben an steht, werden noch vor der Saison weitere Fluchtwege gebaut. Ferner soll künftig rechts von der Zuschauertribüne die Treppe bis zur letzten Reihe druchgängig sein. Ein Schild weist darauf hin, dass die Bühne videoüberwacht wird - und das künftig von acht Kameras, deren Stellplätze den meisten verborgen bleibt. Hier hat er gemeinsam mit Bastian Zapf an der Technik gefeilt. "Selbst wenn es bisher kaum Vandalismus gibt, das ist uns wichtig, den künftig verläuft der Hornberger Schießen-Weg durch die Bühne", verweist Horst Laumann auf den größer werdenden Publikumsverkehr. Zu jeder Zeit wird feststellbar sein, wer sich dort aufgehalten hat. "Außerdem werden die Hunde immer mehr", merkt er noch an. Neue Fenster für die "Traube" sind ebenso 2014 geplant und das Team wird noch einige Bäume fällen. "Die Ideen und die Aufgaben gehen so schnell nicht aus", hat der Bühnenwart noch ein Anliegen: Er bittet die Besucher, die Parkplätze bei der Duravit zu nutzen, denn die beengten Verhältnisse um die Bühne sorgen regelmäßig für Unmut.

Quelle: Von Petra Epting im Offenburger Tageblatt vom 25.01.2014

Kinder überreichen Spende aus Krippenspiel

Nils Frey von der Märchengruppe der Freilichtbühne und Felix Haas vom Kindergottesdienst übergaben am Sonntag im Gottesdienst im Namen aller am Krippenspiel Beteiligten Thomas und Elfriede Kempf eine Spende in Höhe von 475,00 € für das Kinderheim in Mediasch, Rumänien.

Ein herzliches Dankeschön an alle Besucher des ökumenischen Familiengottesdienstes, die am Heiligen Abend eine Spende in die Hüte der Hirten eingelegt haben.

Nils und Felix sagten bei der Übergabe: Wir finden es gut, wenn Kinder wie wir Kindern in ärmeren Ländern wie Rumänien helfen können.

Trachtengruppe beim Winterheimatabend in Lauterbach

Text: Quelle: Schwarzwälder Bote
Link mit weiteren Bildern
Von Georg Borho Lauterbach. Beim Winterheimatabend des Trachtenvereins Lauterbach im Gemeindehaus zogen die Aktiven alle Register. Der heimische Trachtenverein und die Trachtengruppe des Historischen Vereins Hornberg ergänzen sich seit Jahren auf ideale Weise.Mit dem Musik- und Trachtenverein Dornhan wurde in diesem Jahr zusätzlich ein folkloristisches Schwergewicht aufgeboten. Dessen Sprecher und zugleich musikalischer Leiter, Roland Ziegler, stellte den nahezu 100 Jahre alten Verein mit prägnanten Worten vor. Der Verein gehört zu den Gründungsmitgliedern des Trachtengaus Schwarzwald. Seine Tracht entspricht einer bäuerlichen Hochzeitstracht um das Jahr 1600 und wird von Schappel-Trägerinnen geprägt. Bei der Herrentracht hängt als markantes Symbol ein rotes Tuch aus der Tasche. Die letzte originale Trachtenhochzeit datiert anno 1920.

Zusammen mit 35 Musikern und ebenso vielen Trachtenträgern verkörpert der Verein ein überaus beeindruckendes Gesamtbild. Bereits der musikalische Einmarsch sämtlicher Akteure ließ bei den erwartungsfrohen Besuchern im Saal die Vorfreude wachsen. Nach ihrer Begrüßung und der Vorstellung der einzelnen Gruppen reichte die stellvertretende Vorsitzende Bettina Wußler das Mikrofon zur jeweiligen Moderation an Ansgar Haas (Lauterbach), Peter Reeb (Hornberg) und Roland Ziegler (Dornhan) weiter.
Der Kindertanzgruppe gelang mit den Tänzen "Auf der Jagd", "Dätscher" und "Schuster" bereits zum Auftakt ein Augenschmaus. Nachdem danach Traude Sdrinko mit "Gottlieb und sein Most" gewaltig die Lachmuskeln der Zuschauer strapaziert hatte, begeisterte die Erwachsenen-Tanzgruppe mit den Tänzen "Böhmischer Ländler", "Maike" und "Klosterseher". "Wo e kleins Hüttle steht" sang danach die Gruppe Haas und stellte fest: "Uff da Berg do isch halt lustig."
Der Musik- und Trachtenverein Dornhan begeisterte bei seinen ersten Auftritten in Lauterbach sowohl mit den Volkstänzen "Kreuzpolka" und dem "Trutztanz" im ersten Programmteil, als auch im zweiten mit "Ziegel uff der Hütt", der "Spitz-Polka", dem "Schwarzwaldmädel" und dem "Dornhaner Trachtenwalzer". Den Musikern und Tänzern gelangen eindrucksvolle Schmankerl intensiv geschulter Brauchtumspflege. Weil es hierbei allerdings zu wenig Männer gibt, wurde kurzerhand der Volkstanz "Drei Steirer" kreiert. Bei der Ur-Aufführung nutzte der Lauterbacher Vortänzer Albert Schneider die Gunst der Stunde und bat die hierfür auserwählten Tänzerinnen Tanja und Daniela, mit ihm alleine zu tanzen.
Der neue, originelle Volkstanz lediglich zu dritt begeisterte bei seiner Ur-Aufführung und musste prompt wiederholt werden.
"D Imme" aus der Feder des Hornberger Erwin Leisinger ("Das Hornberger Schießen"), in der Besetzung von Fritz Wöhrle als "Ferde-Jakob" und Eva Laumann als "Traube-Wirtin" setzte einen weiteren Glanzpunkt.
Nach den weiteren Volkstänzen "Fröhlicher Kreis", "Sommermorgenwalzer" und "Sternenpolka" stimmte die Kapelle "Täle Buaba" aus Flözlingen zu einer Polonaise an, die die gute Stimmung im Saal noch zusätzlich anheizte.

Märchengruppe besucht Theater am Turm

Gleich zu Jahresbeginn besuchte die Märchengruppe des Historischen Vereins Hornberg das Theater im Turm in Villingen. Wir waren eingeladen, uns die letzte Probe vor der Generalprobe des "Räuber Hotzenplotz" anzuschauen. Obwohl das Stück in dem kleinen, gemütlichen Haus natürlich ganz anders inszeniert war, als wir es für unsere Freilichtbühne aufziehen müssen, gab es interessante Inspirationen und vor allem eine Menge Gesprächsstoff, was man im eigenen Stück wie aufführen könnte.

Nach der viel beklatschten Aufführung - man war ja unter Kollegen und wusste dementsprechend die Leistung des Villinger Ensembles sehr wohl einzuschätzen und zu würdigen - wurden wir ganz liebenswürdig zu Kaffee, Kuchen und Limonade eingeladen und hatten so die Gelegenheit, uns unter Schauspielkollegen auszutauschen. Spielleiterin Angelika Rapp dankte dem Theater am Turm für die herzliche Aufnahme und sprach natürlich sofort die Gegeneinladung in den Storenwald aus.

Die Rückfahrt führte dann zunächst nach Reichenbach ins Unterwirtshäusle, wo man bei Schnitzel, Spätzle und Pommes die vergangene Saison noch einmal Revue passieren lassen und die an diesem Tage gewonnenen Anregungen für den Räuber Hotzenplotz diskutieren konnte. Dabei waren auch die Kinder und Jugendlichen stark engagiert, hatten Angelika Rapp und Margot Lang doch ein Hotzenplotz-Quiz erstellt, an dem sich mancher die Zähne ausbiss und alle unter anderem lernten, dass eben dieser Räuber bereits vor 27 Jahren sein Unwesen im Storenwald getrieben hatte. Die besten Hotzenplotz-Kenner wurden mit Preisen belohnt, die von folgenden großzügigen Sponsoren gestiftet worden waren:

Familienbrauerei Ketterer

Sparkasse Haslach-Zell

Volksbank Triberg

Spielwaren Aberle

Herzlichen Dank dafür!

Ein gespanntes, fachkundiges Publikum
Dank für Kaffee und Kuchen