24 Stunden Übung der Hornberger Jugendfeuerwehr

24 Stunden sind die Jugenfeuerwehrler in Lauerstellung im Feuerwehrgerätehaus.
Dort wird gegessen, gespielt und übernachtet. Und gelegentlich ertönt der Alarmton und die Jugendlichen werden überraschend zu verschiedenen Einsätzen gerufen. 
Um ca. 22.00 Uhr ertönt erneut der Alarmwecker - auf dem Einsatzfax steht "Gebäudebrand Freilichtbühne  -  Person vermisst"! Eile ist geboten.
Während zuvor nur Kleingruppen zu den Einsätzen geschickt wurden, sind jetzt alle gefordert.
Dichter Qualm und ein bedrohlicher Feuerschein sind schon auf der Anfahrt in einem der Hauptgebäude, dem Rathaus zu sehen. Hilfeschreie lassen auf eine hilflose Person schließen.
In der Schlossstraße wird eilig eine Wasserstelle am Offenbächle eingerichtet. Über den Spielplatz legen die Jüngsten der Wehr die Wasserversorgung in die Bühne. Ein zweites Fahrzeug fährt direkt unter der Bühne vor - Antritt hinter dem Fahrzeug - Instruktion - und los geht`s.
Im Gebäude sieht man die Hand vor Augen nicht. Die angehenden Floriansjünger arbeiten sich am Boden durch den "Brandort", um die Person zu finden und zu retten.
Die Dunkelheit auf der Bühnenanlage macht es nicht einfach - doch es gelingt, wenn auch nach geraumer Zeit. 
Zwischenzeitlich hört man die Lufteinschlüsse aus den Strahlrohren knallen - das Löschwasser fließt - angrenzende Gebäude und der Wald werden geschützt...

Zufrieden und geschafft treten die "Helden" den Rückzug an, um sich ein wenig auf´s Ohr zu hauen. Mancher denkt wohl beim Einschlafen "Was erwartet uns noch diese Nacht?"

Seitens des Vereins bleibt zu hoffen, dass man sich nur zu Übungen oder zum Theater in der Freilichtbühne trifft.
Der Historische dankt dem Feuerwehrnachwuchs und den Betreuern für die realistische Übung mit einem dreifach kräftigen PIFF PAFF.