Historischer Verein
Hornberg e. V.

Letzte Aktualisierung: 5.09.2018

Herzlich willkommen auf der Seite des Historischen Vereins Hornberg!

Unsere Theatersaison ist zu Ende - wir bedanken uns herzlich bei allen Besuchern und freuen uns auf ein Wiedersehen im Juni 2019!

Der Vorstand des Historischen Vereins sagt ein ganz herzliches Dankeschön an alle aktiven Mitglieder, die durch ihr riesiges Engagement diese tolle Saison möglich gemacht haben!

Zum Rückblick

Zum Artikel aus dem Schwarzwälder Boten.

Das Hornberger Schießen des Monats September

Wieder ein großes politisches Thema, das mit dem Hornberger Schießen garniert wird: der Brexit. Die Süddeutsche Zeitung schreibt zu einer Klausursitzung der britischen Regierung auf Theresa Mays Landsitz Chequers: „Wer immer in London eine Prognose wagt, geht davon aus, dass Chequers endet wie das Hornberger Schießen: erst großes Getöse, dann kommt nichts heraus.“ Noch mehr Zitate gibt's hier.

Tolle Saisonpremiere "Das Hornberger Schießen"

Zwei Stunde prima Unterhaltung mit einer Menge Schenkelklopfern hatte unser Publikum bei der spielfreudigen und farbenfrohen Saisonpremiere. Einen Pressebericht mit umfassender Bilderstrecke gibt es hier.

Bärenstarke Premiere von "Currywurst mit Pommes"

Ein sehr volles Haus, ein toll aufgelegtes Ensemble und ein Publikum, das sich hörbar vom Stück hat mitreißen lassen: ein sehr schöner Auftakt für das diesjährige Abendstück.

Hier geht´s zur Galerie.

Der Schwarzwälder Bote beobachtet: "Bauchweh vor Lachen - das hat bei der Premiere von "Currywurst mit Pommes" auf der Freilichtbühne wohl der ein oder andere Zuschauer gehabt"; "[Das Publikum] dankte mit viel Applaus, Jubel und nicht zuletzt vielen Lachern. Denn das dritte Stück in der diesjährigen Spielsaison war ein voller Erfolg."

Und das Offenburger Tagblatt urteilt: ""Currywurst mit Pommes" ist ein Knaller"; "[...] ein wahrer Kracher gelungen, der bei nahezu jeder Szene für großes Gelächter und Applaus sorgte" und "Eine super Sommerkomödie in schneller Szenenfolge und auf einer stimmungsvollen Bühne, die man sich nicht entgehen lassen sollte."

Satirische Momentaufnahmen am Rand einer deutschen Autobahn von Frank Pinkus und Nick Walsh.Im Mittelpunkt des Geschehens steht Penny, die Chefin einer Imbissbude, an der Autobahn. Eine Bude, die man anläuft, wenn man auf die Schnelle eine Tasse Kaffee trinken oder sich mal eben Currywurst mit Pommes -rotweiß- reinziehen will. Menschen der unterschiedlichsten Couleur kommen und gehen. Da gibt es emanzipierte Lehrerinnen auf dem Weg zum Trommelseminar in die Toskana, balzende Cabriofahrer, aalglatte Manager, Fußballfans, Fernfahrer, Bauarbeiter und auch die Damen aus dem dauerparkenden Wohnmobil schauen herein. Das Einzige, was diese Personen miteinander verbindet: Sie sind alle auf dem Weg irgendwohin. Der zweite Teil des Stückes spielt drei Wochen später und man trifft erneut auf die handelnden Personen, die jetzt auf der Rückreise sind, dem Zuschauer bereits ans Herz gewachsen, und die sich in völlig neuen, oft verblüffenden Konstellationen präsentieren. Nur eine Person bleibt in diesem Stück auf ihrem angestammten Platz: Penny! Ein schriller, verrückter, überkandidelter und atemberaubend schneller Comedy Bilderbogen, der Sie auf eine Reise voller Humor entführt. Schnallen Sie sich an!

Hier geht's zur Reservierung.

Verlag: Vertriebsstelle und Verlag Deutscher Bühnenschriftsteller und BühnenkomponistenGmbH

Currywurst mit Pommes: Impressionen aus den Proben

Die Proben laufen auf Hochtouren. Hier gibt's ein paar Eindrücke.

Und hier findet ihr einen Bericht des Offenburger Tagblatts von den Proben. Und hier einen aus dem Schwarzwälder Bote.

Landsknechte auf dem Hornberger Stadtfest

Wieder haben unsere Landsknechte mit Prolog und Landsknechtlager das Hornberger Stadtfest bereichert. Presseartikel gibt es hier

Der Zauberer von Oz – Eine Kulturikone berührt die ganze Familie

Nach dem Auftakt des diesjährigen Märchenstücks auf der Freilichtbühne Hornberg eint ein Eindruck große und kleine Zuschauer: Das Stück berührt die Menschen.

Damit setzt die Hornberger Inszenierung eine lange Reihe von bleibenden Eindrücken fort, die dieses Märchen hinterlassen hat: Für viele Amerikaner ist „Der Zauberer von Oz“ das, was für uns die Grimmschen Märchen wie „Hänsel und Gretel“ sind. Auch die berühmte Verfilmung mit Judy Garland 1939 mit dem Song „Somewhere over the rainbow“ hat maßgeblich zu dieser tiefen Verankerung beigetragen.

Seitdem hat diese Geschichte vielfältige Spuren hinterlassen. Nicht umsonst ist die böse Hexe Rabia in Bibi Blocksberg so scharf auf rote Schuhe. Auch das Symbol der gelben Steine hat Eingang in den Kulturbetrieb gefunden, z.B. im Album „Goodbye Yellow Brick Road“ von Elton John. Hingegen war es fast naheliegend, dass Ozzy Osbourne sein erstes Soloalbum „Blizzard of Ozz“ nannte.

Auch berühmte Schriftsteller verwenden immer wieder Motive aus dieser Geschichte, beispielsweise Stephen King – aber keine Angst, so gruselig wird es auf der Hornberger Freilichtbühne nicht.

Die größte Breitenwirkung erzielten natürlich Musical- und Filmadaptionen. Schon 1902 gab es die erste Musicalfassung. Mehr als 100 Jahre später hat „Wicked – Die Hexen von Oz“ einen Stammplatz in den Musicaltheatern der Welt.

Und ein Blick in die Filmgeschichte macht klar, in welch große Fußstapfen die Darsteller des Hornberger Märchenensembles treten. Neben der bereits erwähnten Judy Garland spielte auch Diana Ross schon die Dorothy. Und der Blechmann wurde unter anderem schon von Oliver Hardy (der aus „Dick & Doof“) und von keinem geringeren als dem „King of Pop“, Michael Jackson, verkörpert.

Dieses wirkmächtige Stück Kulturgeschichte kommt noch bis zum 14. Juli mittwochs und am Wochenende zur Aufführung.

Bunte, fröhliche und begeisternde Premiere von "Der Zauberer von Oz"

Liebe Premierebesucher,

einen ganz herzlichen Dank für diesen tollen Theaterabend, für euren Szenenapplaus, den donnernden Applaus am Schluss und die vielen lieben Feedbacks nach dem Stück! Mit euch hat so eine Märchenpremiere fast schon Kultcharakter mit teilweise herrlich verkleideten Zuschauern. Hier gibt's ein paar Impressionen.

Wir freuen uns, dass es auch den Medien gefallen hat. Das Offenburger Tageblatt urteilt: „Das Premierepublikum war sich einig, dass dieses Stück sehr zu Herzen geht.“, „… knüpft mit dem diesjährigen Stück mühelos an die bisherigen erfolgreichen Märchenaufführungen an.“, „Immer wieder gibt es Szenenapplaus, Dialoge zum Schmunzeln und Mitfiebern, eindrucksvolle Musik. Die singenden und tanzenden Darsteller lassen die Zuschauer ins Schwärmen kommen.“, „„Was für ein berührendes Stück, richtig schön“, so der Tenor aus dem Publikum.“ Hier geht’s zum vollständigen Artikel.

Und der Schwarzwälder Bote schreibt: „… Und das Stück begeisterte nicht nur die Kinder. Den Weg in das Traumland Oz und zurück hat Regisseur Marvin Polomski als eine wunderbar berührende Mischung aus Road-Movie und modernem Märchen inszeniert, mitreißende Tänze und Lieder zum Mitsingen machen das Stück zu gut zwei Stunden bester Kinderunterhaltung.“ Den vollständigen Artikel findet ihr hier.

Noch eine Bitte: Wenn ihr euch das Stück (nochmal) anschauen wollt, bestellt eure Reservierungen bitte frühzeitig und nach Möglichkeit für die frühen Aufführungen. Für die Aufführungen auf unserer Freilichtbühne muss das Wetter mitspielen. Es wäre schade, ihr hättet für eine der späten Vorstellungen gebucht, diese müssten wetterbedingt ausfallen, und ihr hättet dann nicht mehr die Möglichkeit für eine Reise nach Oz, ins märchenhafte Land hinter dem Regenbogen. Außerdem sind viele Vorstellungen bereits stark nachgefragt – und in dieser Woche beginnen in Hessen und Rheinland-Pfalz die Sommerferien!

Der Zauberer von Oz

Dorothy lebt mit Tante Em und Onkel Henry auf einer kleinen Farm in Kansas. Durch einen Wirbelsturm wird sie mit ihrem Hund Toto in das geheimnisvolle Land Oz getragen. Unbeabsichtigt tötet sie bei ihrer Ankunft die böse Hexe des Ostens und macht sich so deren Schwester, die böse Hexe des Westens, zum Feind.

Trotz allem möchte Dorothy nur eins: zurück nach Hause. Daher schickt die gute Hexe Glinda Dorothy mit roten Zauberschuhen in die Smaragdstadt zum großen Zauberer von Oz. Unterwegs findet sie in der Vogelscheuche ohne Verstand, dem Blechmann ohne Herz und dem Löwen ohne Mut treue Reisegefährten.

Mit vereinten Kräften erreicht die ungleiche Gruppe die Smaragdstadt und erhofft sich vom großen Zauberer die Erfüllung ihrer sehnlichsten Wünsche! Doch dort erwartet sie eine große Überraschung…

Für die Freilichtbühne Hornberg sorgt Regisseur Marvin Polomski nach über 20 Jahren für ein Wiedersehen mit Dorothy und ihren Freunden.

Ein fantastisches Schauspiel für die ganze Familie mit fetziger Musik von Michael Wiehagen.

Der Historische Verein vertritt Hornberg auf der Landesgartenschau

Hier gibt's Berichte und Bilder.

Märchenensemble probt auf der Bühne

Lust auf einen kleinen Spickler in die aktuellen Proben?

Infos über die Mitgliederversammlung 2018

Am 6. April fand die diesjährige Mitgliederversammlung statt. Infos findet ihr hier.

Unser Familienstück-Regisseur Marvin Polomski im Interview

Das Interview mit Marvin zum diesjährigen Märchen "Der Zauberer von Oz" findet ihr hier.

Das Märchen-Ensemble beim Oz-Workshop

Impressionen gibt's hier.

Das Lied zum Hornberger Schießen

Es gibt die Redewendung vom Hornberger Schießen.

Es gibt das Theaterstück zur Redewendung.

Es gibt den Erlebnisweg.

Und jetzt gibt es das Lied zum Hornberger-Schießen-Weg.

60 Jahre "Das Hornberger Schießen"

"Der einmalige Dauerbrenner"
 Kein anderes Stück in Deutschland wird seit 60 Jahren jeden Sommer in der ursprünglichen Fassung aufgeführt!

Ein sagenhaftes Jubiläumsspiel hat am 17 Juli 2015 die Jubiläumssaison „60 Jahre Hornberger Schießen“ eröffnet. Umrahmt vom Kraichgau Fanfarenzug Mühlhausen und dem Musik- und Trachtenverein Reichenbach nahm „das Unheil“ des missglückten Herzogbesuchs bei schönstem Sommerwetter seinen Lauf. Bereichert wurde diese besondere Aufführung von drei Generationen der Familie Ketterer, die zurückblickten, wie das damals war, als die Mannen um Albert Ketterer das erste Hornberger Schießen auf die Beine stellten. Die zahlreichen Zuschauer bedankten sich bei allen Mitwirkenden mit stehenden Ovationen.

Ganz viele Bilder gibt es hier.

Zum Bericht des Schwarzwälder Boten gelangen Sie hier.

Das Offenburger Tageblatt zum Jubiläumsspiel

Und auch nach 60 Jahren gibt es immer wieder Neues und Besonderes, z.B.

Der neue Star Bille

Gäste aus Bischwiller

Und ein Bericht des Stadtanzeigers aus Stuttgart

Das Offenburger Tageblatt blickt in die Geschichte.

Und der Schwarzwälder Bote ebenso.

„Es geht aus wie das Hornberger Schießen“…

…heißt es, wenn eine Sache mit großem Aufwand betrieben wird und ohne Ergebnis endet. Diese bekannte Redensart veranlasste den Hornberger Erwin Leisinger, ein Freilichtspiel zu schreiben, das der Nachwelt die Geschichte aus dem Jahre 1564 auf humorvolle Art und Weise vor Augen führt  -  "Das Hornberger Schießen". Seit der Uraufführung im Jahre 1955 existiert die Hornberger Freilichtbühne, die jährlich in selbstkritischer Ironie zeigt, was passiert, „wenn das Pulver zu früh verschossen wird“. Außerhalb der Spielzeit führen Landsknechte auf dem Burgareal die Geschichte als Prolog auf.

Märchenspiele und Krimiaufführungen ergänzen seit den achtziger Jahren das Angebot.

Der Grundgedanke der Brauchtumspflege trieb aber noch weitere Blüten. 1958 wurde die alte Hornberger Amtstracht wieder ins Leben gerufen. Die Trachtengruppe des Vereins pflegt seither nicht nur die Darbietung der traditionellen Trachtentänze, sondern auch den Vortrag humorvoller Schwänke und Gedichte aus längst vergangenen Tagen. 

Der Schwarzwälder Bote zur Redensart "Es geht aus wie das Hornberger Schießen"

 

Prolog zum Hornberger Schießen

Allhier in uns´rer kleinen Stadt
sich einstmals zugetragen hat,
dass auf einer Reis´durchs Land
der Herzog seinen Weg herfand.
D´rob waren alle Bürgersleut´
in unser´m Städtchen hoch erfreut
und keiner wollt´ beiseite stahn.
Bald hub ein emsig Rüsten an,
damit...
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